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Ehemalige Handywerkstatt muss schließen

Die Pleite von Benq Mobile bedroht noch zwei Jahre später deutsche Arbeitsplätze. Ende des Jahres soll die ehemalige BenQ-Siemens-Werkstatt schließen. Dann läuft auch die Garantie der letzten Benq-Handys aus. Das Unternehmen sucht jetzt nach einem neuen Investor.

Die Insolvenz des deutschen Handyherstellers BenQ Mobile im Herbst 2006 hat auch zwei Jahre danach noch Auswirkungen auf deutsche Arbeitnehmer. Zum Jahresende droht den Mitarbeitern der Handywerkstatt im westfälischen Bocholt die Arbeitslosigkeit. Mit einer Öffentlichkeitskampagne suchen die rund 90 Beschäftigten deshalb nach einem Investor. Der sollte möglichst aus der Kommunikationsbranche kommen und neue Aufträge mitbringen.

Der Betrieb arbeitete bis 2005 für Siemens und dann für den Handyhersteller Benq-Siemens, der sich später in Benq Mobile umbenannte. Nach dessen Insolvenz Ende 2006 übernahm das bayrische Unternehmen ComBase die Werkstatt und integrierte sie in sein Tochterunternehmen Technical Service Alliance ( TSA ). Ihre Hauptaufgabe war die Ausführung der Garantieleistungen für Siemens- und Benq-Handys. Ende 2008 läuft die zweijährige Garantie der letzten Benq-Mobiltelefone aus.

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