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BenQ-Absätze brechen ein

16.10.2006 | 14:01 Uhr |

Nach der kürzlichen Insolvenz seiner Mobilfunksparte muss BenQ jetzt mit rapide sinkenden Umsätzen kämpfen.

Laut einem Bericht der Frankfurter Sonntagszeitung muss BenQ nach der Insolvenz seiner Mobilfunksparte BenQ Mobile mit fallenden Umsätzen kämpfen. Die Absätze gingen bei allen Produkten deutlich zurück, vermutlich aufgrund des derzeit schlechten Rufs der Marke. Oliver Hupp, Marktforscher der GfK, prognostiziert dem Hersteller langfristig schädliche Folgen durch das Debakel von BenQ Mobile. Im Gegensatz dazu konnte Siemens bisher keine sinkenden Absatzzahlen verzeichnen. BenQ hatte das Handygeschäft vor rund einem Jahr von Siemens übernommen.

Derzeit hofft BenQ Mobile auf eine Zukunft als Auftragsfertiger für Drittunternehmen. Ein entsprechendes Geschäftsmodell wird derzeit vom Management und dem Insolvenzverwalter Martin Prager entwickelt. Auf diese Weise soll die Zukunft des Unternehmens über den Jahreswechsel hinaus gesichert werden. Trotzdem sind die Aussichten für die BenQ-Mitarbeiter nicht gerade rosig: Eine Sprecherin des Insolvenzverwalters erklärte kürzlich, dass mehr als 1.000 Mitarbeiter von den kommenden Kündigungen betroffen sind.

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