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Bei CA geht es wieder aufwärts

02.02.2007 | 10:22 Uhr |

Die Zahlen des jüngsten Berichtszeitraums sind vielversprechend ausgefallen. Mit der Entwicklung der Speichersparte ist das Management allerdings immer noch unzufrieden.

Nach Jahren der Krise im Topmanagement ist der Softwarekonzern CA auf dem Wege der Rekonvaleszenz. Die Zahlen des jüngsten Quartals sind besser als erwartet ausgefallen, und auch die kurzfristige Prognose wurde von Analysten wohlwollend aufgenommen: Der Kurs des CA-Papiers legte nachbörslich leicht zu. Dennoch sei das Unternehmen noch nicht aus dem Gröbsten raus, so der Tenor der Wallstreet-Beobachter. Man müsse abwarten, ob CA die bis dato gute Entwicklung zumindest bis in den Sommer des Jahres fortsetzen könne.

Im dritten Fiskalquartal, das im Dezember abgeschlossen wurde, steigerte der Softwarekonzern den Umsatz auf eine Milliarde Dollar, vier Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Gewinn fiel hingegen von 57 Millionen auf 50 Millionen Dollar, was von dem Unternehmen mit steuerlichen Effekten sowie Restrukturierungskosten erklärt wurde. Die Zahlen lagen leicht über den Erwartungen der Analysten. Für den laufenden Zeitraum gab sich CA etwas optimistischer als bei der Prognose vor einigen Monaten. Da die Buchungen im Dezemberquartal jedoch überdurchschnittlich stark angestiegen sind, rechnet das Unternehmen im aktuellen Zeitraum mit einem Rückgang verglichen zum Vorjahreswert.

Probleme gibt es derzeit noch im Bereich Storage-Management, eine der zentralen Produktsäulen von CA. Er sei "nicht zufrieden" mit der Entwicklung der Speichersparte, sagte Firmenchef John Swainson in einer Analystenkonferenz. Dies betreffe speziell den indirekten Vertrieb, der überprüft und gegebenenfalls angepasst werden soll. Im vergangenen Jahr hatte CA neue Manager für den Bereich installiert. Der Turnaround könne sogar noch innerhalb des bis März laufenden Fiskaljahres gelingen, gab sich Swainson optimistisch. Probleme mit dem Storage-Management sind indes kein auf CW begrenztes Phänomen: Symantec hatte in der Vorwoche ähnliches von seiner Veritas-Sparte berichtet. (ajf)

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