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Behördengänge online

04.07.2000 | 16:12 Uhr |

Digitale Unterschriften sind noch immer ein Problem im Internet. Vor allem dann, wenn sie auch rechtskräftig sein sollen. Ab Herbst wollen die privaten Banken ihren Kunden eine Unterschriftenkarte anbieten. Damit werden Geschäfts- und Kommunikationsvorgänge möglich, die bisher nur mit handschriftlicher Unterschrift gültig waren.

Digitale Unterschriften sind noch immer ein Problem im Internet. Will der Surfer eine rechtskräftige Unterschrift leisten, ist er auf Tinte und Papier angewiesen. Ab Herbst wollen die privaten Banken ihren Kunden eine Unterschriftenkarte anbieten. Damit sollen Geschäfts- und Kommunikationsvorgänge möglich werden, die bisher nur mit handschriftlicher Unterschrift gültig waren.

Ziel ist es, dass künftig jeder Bürger Steuererklärungen, Versicherungsverträge oder Kfz-Anmeldungen auch online abwickeln können. Auch das Ausstellen von Personalausweisen soll sich via Internet erledigen lassen.

Manfred Weber, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes für deutsche Banken, betonte aber, dass dazu erst noch die EU-Richtlinien für ein Signaturgesetz umgesetzt werden müssten. Ein solches Gesetz sei notwendig, um die Signatur der handschriftlichen Unterschrift rechtlich gleich zu stellen. Für laufende Geschäfts- oder Verwaltungsvorgänge sollen dann bei den Adressaten - etwa Banken oder Behörden - Signaturlisten ausliegen, die den hundertprozentigen Abgleich der Unterschrift ermöglichen und damit optimale Sicherheit gewährleisten. (PC-WELT, 04.07.2000, dpa/ pk)

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