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Behörden werden EU-weit Open-Source-Erfahrungen austauschen können

13.10.2006 | 11:48 Uhr |

Unter der Führung von Unisys entsteht ein "Open Source Observatory and Repository" (OSOR) als Informationsdrehscheibe für europäische öffentliche Verwaltungen.

Mehr als ein Jahr hat es seit der Ausschreibung durch die Europäische Union gedauert, und bis zu seiner Nutzbarkeit dürfte noch einmal ein Jahr vergehen, aber immerhin: Unisys Corp., genauer gesagt deren belgische Tochter, hat den Auftrag erhalten ein Open Source Observatory and Repository einzurichten. Dieses Portal soll öffentlichen Verwaltungen aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union eine Möglichkeit zur gegenseitigen Information über ihre Open-Source-Erfahrungen und -Pläne bieten.

Die Behörden sollen über diese Plattform quelloffenen Code, Informationen über Software und Lizenzen sowie Erfahrungen bei Open-Source-Projekten austauschen. Das Ziel besteht ferner darin, die Wiederverwendung von Sourcecode zu erleichtern, Mehrfachentwicklungen zu verhindern und bei Projekten international zusammenzuarbeiten. Neben Unisys Belgien, dem nun die Einrichtung des Portals obliegt, sind an dem Projekt das Maastricht Economic Research Institute on Innovation and Technology, das Beratungshaus Gopa-Cartermill und die Madrider Universität Rey Juan Carlos beteiligt. (ls)

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