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Behörde warnt vor Sicherheitslecks in alten Android-Versionen

27.08.2013 | 15:57 Uhr |

Angeblich verwenden 44 Prozent der Nutzer noch eine Android-Version zwischen 2.3.3 und 2.3.7. Eine US-Behörde warnt daher vor den Sicherheitsrisiken und gibt konkrete Tipps.

Wie aus einem Dokument (PDF) des U.S. Department of Homeland Security hervorgeht, sieht die Behörde viele ernste Sicherheitsbedrohungen in Android. Das liege vor allem an den oftmals noch genutzten alten Android-Versionen. 44 Prozent, so zitiert das Dokument eine nicht näher genannte Studie, würden noch eine Android-Version zwischen 2.3.3 und 2.3.7 nutzen. Gingerbread, so der Codename dieser Versionen, ist aber schon 2011 erschienen und hat einige Sicherheitslücken, die in späteren Versionen geschlossen wurden. In einer Tabelle weist das Department die angepeilten Leser des Dokuments - Polizisten, Feuerwehrleute, Rettungskräfte und Sicherheitspersonal - auf einige Sicherheitslücken hin:

  • SMS-Trojaner
    Sie würden rund die Hälfte der Android-Schädlinge stellen und Text-Nachrichten an teure Premium-Nummern schicken, ohne dass der Android-Nutzer das wünsche oder wisse. Zum Schutz sollen sich die Beamten ein Android-Sicherheitspaket installieren.

  • Rootkits
    Diese Schädlinge verstecken sich tief im System und zeichnen den Aufenthaltsort, die Tastatur-Eingaben und Passwörter ohne das Wissen des Android-Besitzers auf, schreibt das Department im Dokument. Als Gegenmaßnahme soll man Carrier IQ Test installieren. Die Behörde bezieht sich dabei hauptsächlich auf einen berühmten Fall.

  • Gefälschte Google-Play-Angebote
    Diese Google-Play-Fälschungen sollen den User dazu verleiten, infizierte Anwendungen zu installieren. Zum Schutz sollen Android-Nutzer nur genehmigte Apps installieren und den Weisungen der IT-Abteilung Folge leisten. Außerdem sollen die Nutzer Antiviren-Apps installieren und diese aktuell halten.

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