Die Bedienung von Radio Jack ist zunächst nicht sonderlich intuitiv. Die Funktionen verstecken sich hinter recht kleinen Buttons beziehungsweise einem Kontextmenü, Anfängern wird der Einstieg so etwas schwer gemacht. Allerdings ist eine ausführliche Hilfe im PDF-Format integriert.
Möchten Sie nun Musiktitel mitschneiden, wählen Sie zunächst einen Sender und klicken dann auf den roten Punkt oberhalb der Übersichtsliste. Alternativ kann dies auch per Rechtsklick und Auswahl des entsprechenden Punktes im Kontextmenü erfolgen. Danach lassen Sie Ihren Rechner einfach laufen und verfügen bereits nach kurzer Zeit über eine mehrere hundert bis tausend Titel umfassende Musikbibliothek. ID-Tags werden je nach Informationen der ausstrahlenden Sender automatisch vergeben.
In der erstellten Musiksammlung offenbart sich allerdings auch ein großer Nachteil des Programms. Denn Titel werden ohne wenn und aber aufgezeichnet, egal, ob ein und derselbe Song bereits zuvor ausgestrahlt und aufgenommen wurde. Damit ist nach der Aufzeichnung erneut Handarbeit angesagt, um doppelte Songs wieder vom System zu löschen.
Ein zweiter Punkt ist, dass die Schnittmarken, also die Zeitpunkte, zu denen eine Aufnahme beginnt und endet nicht sonderlich exakt arbeiten. So ist bei den meisten Titeln noch das Ende des vorherigen Songs und am Ende oft der Beginne des nächsten Stücks zu hören. Um diese Unschönheiten zu beseitigen, müssen Sie den in Audio Jack integrierten Audio-Editor bemühen, was bei hunderten von Songs jedoch schnell in Arbeit ausartet.
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