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Beamer für 299 Euro anvisiert

23.05.2007 | 10:56 Uhr |

Beamer-Auslaufmodelle für 399 Euro sind schon gesehen worden. Aber wie auf der CeBIT gemunkelt wird, will ein japanisches Unternehmen den Einstiegspreis auf unter 300 Euro drücken.

Bei SVGA-Beamern schieben manche große Anbieter schon Auslaufmodelle für 399 Euro in den Markt. Von "Schweine-Deals" mit großen Flächenmärkten oder E-Tailern ist die Rede. Wie einige Aussteller auf der CeBIT bemerkten, sei Acer im vierten Quartal 2006 nur mit einer Aktion auf Platz eins in Deutschland gelandet. Früher waren es mal NEC, Toshiba, Medion oder Sharp.

Acer-Manager Mirco Krebs betont, dass der Erfolg im Markt auch dem heue breit aufgestellten Portfolio zu verdanken sei. Den Vorwurf, den Markt nur mit Niedrigpreisen aufzumischen, will er sich für sein Unternehmen nicht gefallen lassen. Im Übrigen sei es ein japanisches und kein taiwanesisches Unternehmen, das laut überlege, den Einstiegspreis bis Jahresende auf 299 Euro zu drücken.

Günstigere Lampen sollen es möglich machen. Im XGA-Segment rechnen die Marktforscher und Hersteller mit einem Preisverfall von 15 bis 20 Prozent, sodass bis Ende des Jahres auch von A-Brands schon die ersten neuen Geräte für unter 1.000 Euro in den Handel kommen könnten.

Für Infocus-Country-Managerin Cathrin Wegner ist es unvorstellbar, wie man bei 299 Euro HEK oder UVP noch leben oder überleben will. Andere Vertreter der Branche haben ebenfalls schon von der geplanten Attacke gehört, meinen aber, dass dieser Preis nur bei entsprechend geringer Helligkeit machbar sei. Die geringe Lichtleistung behindert auch den Durchbruch der LED-Technik. Mitsubishi, Toshiba und Samsung haben schon solche Mini-Beamer auf den Markt gebracht, aber mit nach heutigem Stand immer noch unter 100 Lumen ist nun mal kein Staat zu machen.

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