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Bayerische Justiz modernisiert die IT mit SOA

14.09.2006 | 11:13 Uhr |

Der IT-Dienstleister EDS entwickelt für das bayerische Justiziministerium ein Pilotsystem für eine Service-orientierte Architektur (SOA).

Ziel des Vorhabens ist eine SOA-basierende Kommunikations- und Integrationsplattform für die Justizanwendungen. Sie soll sowohl die diversen Organisationen des Justizministeriums besser vernetzen als auch die Kommunikation mit anderen öffentlichen Verwaltungsstellen verbessern, darunter etwa das Meldewesen. Die Bayern wollen zudem den Informationsaustausch mit externen Nutzern beispielsweise aus der Wirtschaft erleichtern.

Die deutsche EDS-Tochter agiert in dem Projekt als Generalunternehmer eines Konsortiums, zu dem auch der US-amerikanische Softwarehersteller Oracle und die Firma Bremen Online Services gehören. Der Vertrag zwischen dem Justizministerium und EDS hat eine Laufzeit von acht Monaten und beinhaltet die Prozessanalyse, das Konzept und die Implementierung der SOA-Plattform.

Hintergrund des Pilotprojekts sind weitreichende Bemühungen um eine Modernisierung der IT-Strukturen. Das bayerische Staatsministerium der Justiz führt den so genannten forumStar-Verbund an, der Anwendungen im Justizwesen durch Neuentwicklungen ersetzen will. Zu dem Verbund gehören auch das Justizministerium Baden-Württemberg, das Ministerium der Justiz des Landes Rheinland-Pfalz und das sächsische Staatsministerium der Justiz. (wh)

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