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Barcode für MP3

14.10.2000 | 12:10 Uhr |

Die Recording Industry Association of America (RIAA) hat angekündigt, zum Schutz von Urheberrechten im Internet ein System zur Kennzeichnung digitaler Musik zu entwickeln. Damit soll die Möglichkeit geschaffen werden, die Verwendung einzelner Musiktitel im Web zu kontrollieren.

Die Recording Industry Association of America (RIAA) hat angekündigt, zum Schutz von Urheberrechten im Internet ein System zur Kennzeichnung digitaler Musik zu entwickeln. Damit soll die Möglichkeit geschaffen werden, die Verwendung einzelner Musiktitel im Web zu kontrollieren.

Informationen unseres US-Schwestermagazins PC World zufolge plant die RIAA, einen Registriercode in Musikdateien einzubetten, der RIAA-Vice-President Cary Sherman zufolge in etwa wie ein Barcode auf Produktverpackungen funktionieren soll. Online-Songs sollen damit nicht nur zu identifizieren sein, sondern auch Informationen zur Verwendungsmöglichkeit bzw. anfallenden Lizenzgebühren integriert haben. So lassen sich über den Code etwa auch Dateien kontrollieren, die über File-Sharing-Services wie Napster illegal getauscht werden.

Die RIAA arbeitet zur Entwicklung des digitalen Barcodesystems mit dem britischen Unternehmen Rightscom zusammen. Die Vertreter der Musikindustrie gehen davon aus, das System ab Mitte nächsten Jahres einsetzen zu können (PC-WELT, 14.10.2000, jas).

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