Banking-Software hat beim Thema Sicherheit vor allem für weniger erfahrene Anwender einen Vorteil: Die Programme schützen zuverlässig vor Phishing. Denn wer konsequent nur über ein Banking-Tool Kontakt mit seiner Bank aufnimmt, kann auch nicht über gefälschte Mails oder andere Tricks auf die Websites von Betrügern gelockt werden. Für Computer-Profis bringt ein Banking-Tool keinen nennenswerten Zuwachs an Sicherheit.
Trotzdem sind die Programme für jedermann interessant, da Sie gegenüber dem Banking per Website einige Vorteile bieten: Überweisungen lassen sich bequem offline vorbereiten, alle Transaktionen bleiben im Tool gespeichert und ermöglichen so einen guten Überblick über das eigene Vermögen. Wichtig: Schützen Sie die Banking-Software mit einem komplizierten Passwort, da sich in dem Programm sensible Daten befinden. Generell gilt: Man sollte das Plus an Sicherheit durch eine Banking-Software nicht dadurch verspielen, indem man in diesem Tool seine PIN und TANS speichert.
Banking-ProgrammeEinige Banken bieten ihren Kunden kostenlos Tools fürs Online-Banking an. Infos dazu gibt’s auf den Websites der Banken. Außerdem findet sich in der kostenlosen Software von T-Online ein Banking-Modul.
Weitere Infos dazu finden Sie hier.
Am besten hat uns das Programm Wiso Mein Geld Stick-Edition für gefallen (
www.buhl.de). Das Besondere an diesem Tool: Es läuft auf einem USB-Stick. So lässt es sich an jedem PC einsetzten. Das Programm braucht weniger als 100 MB Platz und läuft somit auf USB-Sticks ab 128 MB Größe. Das Tool gibt's auch komplett mit Stick zu kaufen. Schlecht ist aber, dass man nach 12 Monaten wieder zahlen muss, wenn man weiterhin seine Bankdaten abrufen möchte.
Was allerdings schon für „stationäre“ Banking-Programme gilt, sollte hier erst recht beachtet werden: Schützen Sie das Tool mit einem komplizierten Passwort und speichern Sie nicht Ihre PIN in dem Programm. Denn einen USB-Stick kann man schon mal verlieren. Vermutlich würde jeder neugierige Finder sich die Dateien auf dem Stick anschauen. Sind auf dem Datenträger zufällig auch ein paar Briefe gespeichert, kennt der Finder schon den Namen und die Adresse des Besitzers. Einfallslose Passworte, wie der Vorname oder die Postleitzahl, sind damit schon mal bekannt...
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