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Banken waren vor Hacker-Attacken gewarnt

Bei einigen der größten amerikanischen Finanzinstitute sind schon vier Tage vor dem ersten DDoS-Angriff auf Yahoo.com detaillierte Warnungen vor anstehenden Attacken eingegangen. Die brisanten Informationen wurden allerdings geheim gehalten und nicht an die Ermittlungsbehörden weitergegeben.

Bei einigen der größten amerikanischen Finanzinstitute sind schon vier Tage vor dem ersten DDoS-Angriff (siehe Glossar) auf Yahoo.com detaillierte Warnungen vor anstehenden Attacken eingegangen. Die Informationen stammten aus einem Sicherheitsnetzwerk, in dem sich verschiedene Banken und Finanzunternehmen zusammengeschlossen haben. Sogar die Internet-Adressen einzelner Computer, die die Angriffe später abfeuerten, waren den Banken vorab bekannt.

Die brisanten Informationen wurden allerdings geheim gehalten und nicht an die Ermittlungsbehörden weitergegeben.

Dieses Vorgehen gehört zu den Regeln des Netzwerkes und soll den offenen Informationsaustausch fördern. "Die Regierung wurde nicht beteiligt, alles passierte anonym," sagte William Marlow, Betreiber des Sicherheitsnetzes. "Die Wirtschaft kann sich gegenseitig helfen, ohne zusätzliche Regulierung", begründet er das Verhalten.(PC-WELT, 16.02.2000, tro)

Weitere Tools für DDoS-Attacken (PC-WELT Online, 15.2.2000)

FBI hilft im Kampf gegen Hacker (PC-WELT Online, 11.2.2000)

Kaum Schutz gegen "Stacheldraht"-Attacken (PC-WELT Online, 10.2.2000)

Hacker-Großangriffe im Internet (PC-WELT Online, 9.2.2000)

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