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Bank setzt auf virtuelle Arbeitsplätze

04.10.2006 | 08:30 Uhr |

IBM hat bekannt gegeben, dass die Erste Bank der österreichische Sparkassen AG ihr Treasury Backoffice mit einer virtuellen PC-Infrastruktur ausgerüstet hat. Das Treasury Backoffice kann im Notfall mithilfe von IBMs Virtual Client Concept auf „PC Kopien aus dem Rechenzentrum“ zugreifen.

Das Virtual Client Concept ist das jüngste Ergebnis aus IBMs Virtualisierungsoffensive. Der Konzern bezeichnet es als eine konsequente Weiterentwicklung seiner On-Demand-Strategie. Das Konzept erlaube eine ausfallsichere, wartungsfreundliche und kostengünstige PC-Arbeitsplatzinfrastruktur, bei der konventionelle PCs durch Clients ersetzt werden. Vorteile für das Arbeitsumfeld seien weniger Lärm, eine geringere Wärmeentwicklung und reduzierter Platzbedarf am Arbeitplatz.

Die Nutzer benötigen nur noch einen Thin Client, an den Bildschirm und Tastatur angeschlossen sind. Der Thin Client kommuniziert über ein Standardnetzwerk mit einem Windows Client, der auf einem Intel-Blade-Server virtualisiert ist. Die Verlagerung des elektronischen Arbeitsplatzes vom Schreibtisch in das Rechenzentrum erhöhe zudem die Sicherheit. Sensible Daten seien dadurch optimal geschützt.

Das Virtual Client Concept zur Zentralisierung und Virtualisierung von PCs ist eine Komplettlösung. Sie besteht aus Hardware, Virtualisierungs- und Managementsoftware sowie Implementierungs- und Integrationsservices. Sie schiebe den klassischen Schwachstellen einer dezentralen PC Infrastruktur einen Riegel vor, so IBM . Wartungsintensive und teure Computer werden durch virtuelle Images ersetzt. Diese Images liegen auf einer zentralen, hochverfügbaren Speichereinheit. Dabei bieten sie mit Betriebssystem, Applikationen und virtuellen Hardware-Komponenten dieselben Merkmale wie ihre physischen Vorbilder.

„Durch die Virtualisierung der PC Anwendungs- und Hardwareinfrastruktur gewinnen wir mehr Sicherheit für die Arbeit unseres Treasury Backoffices bei gleichzeitiger Reduktion der IT-Infrastruktur am Arbeitsplatz. Mit dem geringeren Wartungsaufwand senken wir unsere Betriebsaufwände auf ein Minimum“, sagt Karl Weißl von der Erste Bank der Österreichischen Sparkassen AG. „Wartungsarbeiten, Upgrades und Migrationen für die virtuellen PCs erfolgen zentral am Server und nicht mehr am Schreibtisch“, ergänzt Andreas Stepanek von IBM Österreich. (Detlef Scholz)

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