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Ballmer fühlt sich durch Linux bedroht

06.06.2003 | 08:25 Uhr |

In einer Mail an alle Microsoft-Mitarbeiter hat sich der Firmenchef Steve Ballmer besorgt über die Erfolge von Linux gezeigt. Wenn Kunden bei ihren IT-Investitionen immer mehr auf Kosten achten, erscheint ihnen "freie" Software als eine interessante Alternative zu kommerziell erhältlichen Produkten, schrieb der CEO in seinem Brief.

In einer Mail an alle Microsoft-Mitarbeiter hat sich der Firmenchef Steve Ballmer besorgt über die Erfolge von Linux gezeigt, berichtet unsere Schwesterpublikation Computerpartner . Wenn Kunden bei ihren IT-Investitionen immer mehr auf Kosten achten, erscheint ihnen "freie" Software als eine interessante Alternative zu kommerziell erhältlichen Produkten, schrieb der CEO in seinem Brief.

Die ganze Situation komplizieren würde noch IBM , die der Open-Source-Bewegung einen Hauch von Vertrauenswürdigkeit verleihen und die Illusion von Unterstützung und Haftungsansprüchen weiter nähren würde.

"Während das nicht-kommerzielle Modell zu unterschiedlichen Ausprägungen von Software führen mag, benötigt eine echte Innovation engere Abstimmung der Entwickler untereinander", so Ballmer weiter. Selbstredend könne eine derartige Kooperation nur innerhalb eines Unternehmens geschehen, die am kommerziellen Erfolg ihrer Software überlebensnotwendiges Interesse zeigt.

Ferner betont Ballmer, dass die Community nie soviel Innovationen ins Leben rufen könne, wie dies Microsoft zu tun im Stande sei. Das würde Windows Server 2003 beweisen: "Dieses Produkt bietet eine bessere Performance als Linux in den meisten Fällen".

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