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Ballmer: Vista-Start könnte sich weiter verschieben

24.05.2006 | 16:02 Uhr |

Ursprünglich war der Verkaufsstart der Endanwender-Version von Windows Vista für Ende dieses Jahres geplant. Im März erklärte Microsoft, dass sich der Start auf Anfang 2007 verzögern wird. Jetzt deutete Microsoft-Chef Steve Ballmer an, dass auch dieser Termin nicht fix ist.

Eigentlich soll Windows Vista nach dem derzeitigen Stand der Dinge ab Januar 2007 für Endanwender erhältlich sein. Es könne jedoch durchaus sein, dass es noch ein wenig später werde, deutete Microsoft-Chef Steve Ballmer bei einer Presseveranstaltung in Tokio an. Dies hängt laut Ballmer vom Feedback der Beta-Tester und den Planungen der Hardware-Hersteller ab.

"Wir denken, dass wir hinsichtlich eines Starts Anfang des nächsten Jahres auf Kurs sind. Wir haben über den Monat gesprochen, aber wir erhalten die Gelegenheit, das Feedback über die Beta-Versionen kritisch zu bewerten und werden dann den Starttermin bestätigen oder um ein paar Wochen verschieben", so Ballmer.

Aber nicht nur die Beta-Tester haben ein kleines Wörtchen mitzureden, auch die Industrie spielt hinsichtlich des Starttermins von Vista eine nicht zu verachtende Rolle. "Die andere Frage, die wir gerade mit NEC und anderen Hardware-Herstellern besprechen, ist, wann sie es denn gerne haben möchten - früher Januar, später Januar, Februar - es hängt vom nächsten Produkt-Wechsel ab und dies wird dann der beste Zeitpunkt für einen Verkaufsstart basierend auf Beta-Feedback sein", so (etwas verwirrend) Ballmers Aussage. Im Klartext: Vista soll mit möglichst aktuellen Systemen ausgeliefert werden und nicht mit Rechnern, die zwar Vista-kompatibel aber hardwaretechnisch schon etwas angegraut sind und die die Hersteller noch schnell auf den Markt werfen, um ihre Lager zu räumen.

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