1861382

Ballmer-Nachfolger könnte Xbox-Sparte verkaufen und Bing einstellen

09.11.2013 | 05:16 Uhr |

Falls der ehemalige Nokia-CEO Stephen Elop die Nachfolger von Steve Ballmer bei Microsoft antreten sollte, könnte damit der Verkauf der Xbox-Sparte sowie die Einstellung der Suchmaschine Bing einhergehen.

In den nächsten zehn Monaten will Microsoft CEO Steve Ballmer seinen Job an den Nagel hängen. Die Redmonder suchen daher aktuell nach einem möglichen Nachfolger. Derzeit sind noch sechs Kandidaten im Rennen, darunter der Ford-CEO Alan Mulally und der ehemalige Nokia-Chef Stephen Elop. Sollte Elop den Posten bekommen, könnten damit einschneidende Veränderungen bei Microsoft einhergehen.

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg aus drei brancheninternen Quellen erfahren haben will, könnte Elop unter anderem die Bürosoftware Office auf den beiden mobilen Betriebssystemen iOS und Android pushen. Elops Strategie ziele vor allem auf eine Steigerung der Absatzzahlen für Office, anstelle auf den Verkauf von Windows PCs und Tablets.

Video: Steve Ballmer hält tränenreiche Abschiedsrede

Laut Bloomberg könnte Elop zudem in einigen Bereichen den Rotstift ansetzen. So soll der ehemalige Nokia-CEO mit dem Verkauf der Xbox-Sparte und der Schließung von Microsofts Suchmaschine Bing liebäugeln. Einige Investoren und Branchenanalysten hatten Microsoft diese Schritte in der Vergangenheit bereits nahegelegt. Ohne Bing und Xbox könnte der Redmonder Konzern seinen Umsatz laut Nomura-Analyst Rick Sherlund bis 2015 um ganze 40 Prozent steigern.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1861382