25206

Bald mehr DSL-Anbieter bundesweit verfügbar?

18.03.2002 | 16:00 Uhr |

Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) hat heute die Entgelte für das so genannte "Line Sharing" festgelegt. Dabei blieb die RegTP bei der Festlegung der Gebühren deutlich unter den Forderungen der Telekom. Die Deutsche Telekom hatte einen monatlichen Preis von 14,65 Euro verlangt. Die Regulierungsbehörde legte nun den monatlichen Überlassungspreis auf 4,77 Euro fest.

Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post ( RegTP ) hat heute die Entgelte für das so genannte "Line Sharing" festgelegt. Die so genannte Line-Sharing-Verordnung sieht vor, dass Telekom-Kunden den Telefondienst von der Telekom und den schnellen DSL-Internetzugang von einem beliebig anderen Anbieter beziehen können. Damit müssen Breitbandanbieter nicht mehr für jeden neuen Kunden eine eigene Leitung bei der Deutschen Telekom mieten. Die parallele Übertragung ist möglich, da Sprache und DSL-Daten auf getrennten Frequenzbändern übertragen werden.

Bei der Festlegung der Gebühren blieb die RegTP jetzt deutlich unter den Forderungen der Telekom. Die Deutsche Telekom hatte einen monatlichen Preis von 14,65 Euro verlangt. Die Regulierungsbehörde legte den monatlichen Überlassungspreis auf 4,77 Euro fest. Dieser Preis ist von der RegTP zunächst bis zum 30. Juni 2003 genehmigt.

Der Preis für die einfache Übernahme, ohne zusätzliche Schaltarbeiten beim Endkunden, ist in Höhe von 85,61 Euro genehmigt worden. Die Telekom hatte hierfür ursprünglich 153,44 Euro beantragt. Das genehmigte Kündigungsentgelt beträgt 72,10 Euro; die Telekom hatte hier 117,73 Euro beantragt.

0 Kommentare zu diesem Artikel
25206