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Produkte mit (AM)OLED-Technologie

06.05.2009 | 09:20 Uhr |

Die Zukunft im Display-Markt gehört AMOLED sagen die Branchen-Experten. Wir stellen die neue Display-Technik, die ohne Hintergrundbeleuchtung auskommt, vor.

An der OLED-Technik (organic light-emitting diode, organische Leuchtdiode) forschen die Display-Hersteller schon längere Zeit, doch jetzt scheint ein Durchbruch hinsichtlich der Haltbarkeit der OLED-Bauteile gelungen zu sein, was die OLED-Panels für den Massenmarkt interessant macht.

Während es kleine Passiv-Matrix OLEDs schon seit längerer Zeit auf dem Markt gibt - meist in MP3-Spielern und Handys - werden größere Bildschirme mit Panels, die auf Aktiv-Matrix OLED (AMOLED) basieren, bestückt sein. Erste Produkte mit AMOLED-Bildschirmen sind bereits auf dem Markt (siehe Bildergalerie).

Ein OLED-Display ist selbstleuchtend. Die von herkömmlichen LCDs bekannte Hintergrundbeleuchtung ist nicht mehr notwendig. Bei Aktiv-Matrix OLEDs wir jeder Pixel direkt angesteuert, analog zur Technik bei herkömmlichen TFT-LCDs. Die Vorteile der AMOLED-Technik gegenüber der LCD-Technik liegt zum einen in einem deutlich höheren Kontrastverhältnis. Da bei AMOLEDs nur die angesteuerten Pixel leuchten, der Hintergrund dagegen wegen der fehlenden Beleuchtung sein tiefes Schwarz behält, geht das Kontrastverhältnis theoretisch gegen unendlich.

Bei AMOLEDs gibt es keine Blickwinkelabhängigkeit. Da die Pixel selbstleuchtend sind, behalten AMOLEDs aus jedem Blickwinkel ihr Kontrastverhältnis. Ebenso bleibt eine Veränderung der Farben bei seitlichem oder vertikalem Blickwinkel aus. Ein weiterer Vorteil von AMOLEDs ist die sehr kurze Reaktionszeit von nur einigen Microsekunden. Nicht zuletzt können AMOLEDs dank der fehlenden Hintergrundbeleuchtung sehr dünn und kompakt gebaut werden.

In weiteren Artikeln erklären wir Ihnen die technischen Details von AMOLED , welche Vorteile AMOLED im Vergleich zu LCD hat und welche Zukunftsaussichten AMOLED bietet.

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