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Bahnticket per Internet

Noch in diesem Jahr will die Deutsche Bahn das papierlose Ticket "FLOTT" einführen. Es soll via Internet gebucht und mit Kreditkarte bezahlt werden. Als "Nachweis" der Buchung erhält der Kunde dann eine Transaktionsnummer, die ihm per Fax oder Kurznachricht auf das Handy (SMS) mitgeteilt wird. Der Schaffner kontrolliert dann nur noch die Nummer.

Die Möglichkeiten des Internet bleiben auch der Deutschen Bahn AG nicht verborgen. Dort stellt man sich auf gravierende technologische Umwälzungen ein. Noch in diesem Jahr soll das formlose Ticket "FLOTT" den Fahrscheinkauf von unterwegs und zu Hause beschleunigen.

Im Internet sucht sich der Kunde seine Verbindungen aus, bucht das Ticket und bezahlt per Kreditkarte. Als "Nachweis" der Buchung erhält er eine Transaktionsnummer, die ihm per Fax oder Kurznachricht auf das Handy (SMS) mitgeteilt wird. Der Schaffner kontrolliert dann nur noch die Nummer.

Das Modell verspricht Erfolg - laut Aussage von Christof Blum, E-Commerce Stratege der DB Reise und Touristic AG, nutzen mehr als 2,5 Millionen Menschen jeden Monat die Homepage der Bahn AG. Kompliziert wird es nur, wenn es gilt, komplexere Verbindungen zu buchen. Hier wird das Online-Angebot dem Bedarf der Kunden noch nicht gerecht. Ein Problem, mit dem auch Fluggesellschaften zu kämpfen haben.

Für die weitere Zukunft könnte die Abrechnung der Ticketkosten gemäß dem Motto "Reisen jetzt, bezahlen später" einer monatlichen Telefonrechnung ähneln. Damit könnte man den Kunden langwierige Schaltergeschäfte ersparen. Bis zur Umsetzung dieses Modells wird allerdings noch etwas Zeit vergehen. Zu groß ist die Zahl der unterschiedlichen Fahrscheinarten und zu heterogen das Nutzungsverhalten der Bahnkunden. (PC-WELT, 16.03.2000, dpa/ hr)

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