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LFK gibt Startschuss für MobileTV

27.02.2008 | 14:41 Uhr |

Die Landesanstalt für Kommunikation hat sich für das Gemeinschaftsunternehmen Mobile 3.0 als Betreiber für Handy-TV ausgesprochen, der Anbieter erhielt eine Zuweisung für einen dreijährigen Testbetrieb in Baden-Württemberg. Bereits zur Fußball EM sollen erste Inhalte via DVB-H auf mobile Endgeräte übertragen werden.

Der Vorstand der Landesanstalt für Kommunikation hat sich für Mobile 3.0 als Betreiber für Handy-TV via DVB-H ausgesprochen und eine Zuweisung für einen dreijährigen Versuchsbetrieb in Baden-Württemberg erteilt. "Mobile 3.0 bietet als Betreiber der Plattform eine strukturelle Unabhängigkeit von Vermarktern und Inhalteanbietern. Das war für die Entscheidung ausschlaggebend", so der Vorsitzende des Vorstandes, LFK-Präsident Thomas Langheinrich. "Jetzt sind die Marktteilnehmer gefordert, gemeinsam ein Produkt an den Start zu bringen, das in punkto Angebot, Service und Leistung die Nutzer überzeugt".

Mobile 3.0 plant sein mobiles Fernsehen im Juni zur Fußball EM in ausgewählten Ballungsräumen zu starten; bis zum Jahr 2010 ist eine flächendeckende Verbreitung von DVB-H vorgesehen. Neben ARD und ZDF werden RTL, Vox, Sat1 und ProSieben, dazu die Nachrichtenkanäle n-tv und N24 dabei sein. Auch Regionales aus Baden-Württemberg soll seinen Platz im Angebot finden. Im Hörfunk-Bereich gehen neben Digital 5 und KickFM auch das neue mobile Radioprogramm bigBuddy des baden-württembergischen Senders BigFM an den Start. "Wir erwarten von Mobile 3.0, dass auch neue, innovative speziell für den mobilen Nutzer zugeschnittene Dienste angeboten werden", so der LFK-Präsident.

Im Januar hatte die Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten eine Empfehlung für das Konsortium um Mobile 3.0 ausgesprochen , einem Joint Venture von MFD Mobiles Fernsehen Deutschland GmbH und NEVA Media GmbH. Das Unternehmen verfügt über die Unterstützung der Medienkonzerne Hubert Burda Media und Georg von Holtzbrinck, die an NEVA Media beteiligt sind, sowie des Medien- und Technologiekonzerns Naspers, der größte Gesellschafter von MFD.

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