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Es wird schon gut gehen

12.06.2009 | 16:58 Uhr |

Eine Umfrage in München zur beruflichen und privaten Datensicherung hat ergeben, dass der Verlust beruflicher Projektdaten die Münchner härter treffen würde als der privater Mails und Fotos.

Die Mehrzahl der Münchner scheint sich um den möglichen Verlust wichtiger Daten wenig Sorgen zu machen. Nach einer Umfrage des finnischen Antivirushersteller F-Secure unter Münchner PC-Anwendern fertigen nur 41 Prozent der Befragten regelmäßig Backups ihrer Daten an, weiter fünf Prozent wenigsten einmal im Jahr. Die meisten, etwa 54 Prozent, scheinen eher auf das Prinzip Hoffnung zu setzen - oder meinen "Des werd scho guad gehen..."

Diejenigen, die Backups anfertigen, machen dies immerhin gründlich. Die im Durchschnitt 10 GB umfassende Datensammlung wird von 22 Prozent auf externe und von 20 Prozent auf interne Festplatten gesichert. USB-Medien mit Flash-Speicher bevorzugen 18 Prozent, 13 Prozent brennen alles Wichtige auf CD oder DVD. Online-Backups nutzen erst vier Prozent, nur zwei Prozent benutzen noch Disketten.

Von den 41 Prozent der Befragten, die regelmäßig ihre Daten sichern, entfallen 12,5 Prozent auf tägliche, 21,2 Prozent auf wöchentliche und 7 Prozent auf monatliche Backups. Hinzu kommen fünf Prozent, die wenigstens einmal irgendwann im Jahr eine Datensicherung machen.

Befragt nach den Daten, die ihnen am wichtigsten sind, haben 73 Prozent der Münchner angegeben, der Verlust von Daten aus beruflichen Projekten träfe sie am meisten. Es folgen private E-Mails und Briefe mit 66 Prozent sowie Fotos von Freunden und der Familie mit 64 Prozent. Die Musiksammlung landet mit 53 Prozent erst auf Platz vier.

Die Ergebnisse dieser Umfrage in München zeichnen ein ähnliches Bild wie eine nahezu gleichartige Umfrage , die kürzlich in Deutschland und anderen Ländern durchgeführt wurde.

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