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Baboom: Neuer Musik-Streaming-Dienst ist gestartet

19.08.2015 | 14:16 Uhr |

Mit Baboom betritt ein neuer Musik-Streaming-Dienst den Markt. Der neue Dienst beteiligt Künstler fairer an den Einnahmen.

Spotify, Apple Music, Google Music & Co. Nicht wenige Musik-Streamingdienste buhlen um die Gunst der Nutzer. Mit Baboom betritt nun ein neuer Anbieter den stark umkämpften Markt. Ursprünglich war Kim "Dotcom" Schmitz an dem Projekt beteiligt, verließ es dann aber bereits vor einiger Zeit.

Baboom will fairer gegenüber den Nutzern aber auch vor allem den Künstlern sein. Letztere erhalten 90 Prozent des Umsatzes, den ein von ihn produzierter Song erwirtschaftet. Das ist deutlich mehr, als andere Streaming-Dienste an die Künstler überweisen. Derzeit finden sich im Angebot von Baboom aber nur Songs von Indie-Künstlern und -Plattenfirmen.

"Fair Trade Streaming" lautet so auch die Parole von Baboom. Dazu schreiben die Macher im arg holprigen Deutsch auf ihrer Website: "Im Gegensatz zum traditionellen Streaming, wir wollen, dass die Abonnemente von deine Fans direkt zu dich gehen. Du bist der einzige Grund, warum sie sich, an erster Stelle eintragen."

In der Basis-Version kann Baboom von den Nutzern gratis genutzt werden. Das Musik-Streaming wird durch Werbebotschaften unterbrochen. Der eigenen Musik-Sammlung können bis zu 100 Songs hinzugefügt werden. Gefällt dem Nutzer einen Song, dann kann er diesen für einen vom Künstler festgelegten Preis erwerben. Der Mindestpreis für einen Song liegt bei 67 Cent. Die erworbenen Songs können dann heruntergeladen und auf jedem Gerät angehört werden.

Das Premium-Abo ist für 6,64 Euro im Monat erhältlich. Hier wird das Musik-Streaming nicht mehr durch Werbung unterbrochen und der eigenen Musik-Sammlung dürfen beliebig viele Songs hinzugefügt werden. Außerdem dürfen alle bei Baboom verfügbaren Songs jederzeit heruntergeladen und auf allen Geräten angehört werden. Zusätzlich erhalten die Abonnenten auch den Zugriff auf "exklusive Erfahrungen", die von den Künstlern kommen.

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