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BSA: Anteil raubkopierter Software in Unternehmen geht zurück

03.06.2003 | 14:07 Uhr |

Eine Trendwende bei der Entwicklung der Software-Piraterie konnte die Business Software Alliance (BSA) im Jahr 2002 feststellen. Einer Studie von "International Planning and Research" (IPR) zufolge sank die weltweite Kopienquote von 40 auf 39 Prozent, in Deutschland ging die Zahl von 34 auf 32 Prozent zurück.

Eine Trendwende bei der Entwicklung der Software-Piraterie konnte die Business Software Alliance (BSA) im Jahr 2002 feststellen. Einer Studie von "International Planning and Research" (IPR) zufolge, die von der BSA nun zum achten Mal in Auftrag gegeben wurde, sank die weltweite Kopienquote von Software bei Unternehmen von 40 auf 39 Prozent, in Deutschland ging die Zahl von 34 auf 32 Prozent zurück.

Trotz des positiven Trends bleibt Deutschland jedoch mit einer Schadenssumme von 962 Millionen Euro "Spitzenreiter" in Europa, was die Umsatzausfälle der Industrie angehe, so die BSA.

Insgesamt verliert die Software-Industrie, Angaben der Studie zufolge, jährlich 13 Milliarden US-Dollar infolge nicht lizenzierter Programme (im Unternehmenseinsatz). Die weltweit niedrigste Piraterierate konnte in 2002 in den USA ermittelt werden. Hier lag die Quote bei 24 Prozent, ein Rückgang von 2 Prozent.

In Europa liegt Deutschland im Mittelfeld, Musterschüler sind Dänemark (24 Prozent), Finnland (25 Prozent) sowie England (26 Prozent). Auf den letzten Plätzen finden sich Spanien und Italien (beide 47 Prozent), Schlusslicht ist mit 63 Prozent Griechenland.

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