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BMW sucht mit IBM nach Schwachstellen in der Fahrzeug-Produktion

14.03.2014 | 05:32 Uhr |

Der bayrische Fahrzeughersteller BMW arbeitet eng mit IBM zusammen, um Schwachstellen bei neuen Modellen schnell ausfindig machen zu können.

BMW sammelt weltweit eine Vielzahl an Produkt-, Gewährleistungs-, Diagnose- und Reparaturinformationen. Bei der Auswertung und Analyse dieser Datenmengen wird künftig IBM aushelfen. Mit der IBM SPSS Analytics Software werden die auf Testfahrten mit Vorserienmodellen erfassten Daten analysiert und auf Schwachstellen geprüft. So will BMW garantieren, dass viele Schwachstellen in neuen Modellen schon vor der Serienfertigung ausgeräumt werden können.

Die Softwarelösung von IBM sorgt dafür, dass die großen Datenmengen künftig innerhalb von Tagen statt bislang teilweise erst nach mehreren Monaten ausgewertet werden können. Auch Händler und Werkstätten aus der BMW-Gruppe sollen künftig auf die Ergebnisse zugreifen können.

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IBM rechnet damit, bis zum Jahr 2015 über 30.000 Big Data & Analytics-Projekte abgeschlossen zu haben. Das Umsatzvolumen dieser Dienste werde sich auf 20 Milliarden US-Dollar belaufen. Hierfür sind weltweit bereits 9.000 Business Analytics-Berater und 400 Forscher eingestellt worden. Zukäufe von mehr als 30 Unternehmen aus dem Analytics-Bereich in den vergangenen neun Jahren sollen die Marktposition von IBM darüber hinaus stärken.

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