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BMW startet Rückrufaktion wegen defekter Airbags

07.05.2013 | 19:07 Uhr |

Aufgrund eines möglicherweise defekten Beifahrer-Airbags ruft BMW 64.000 deutsche 3er-Besitzer in die Werkstatt.

Nun sieht sich auch der deutsche Hersteller BMW mit einer großen Rückrufaktion konfrontiert. Weltweit seien etwa 220.000 Fahrzeuge betroffen, in Deutschland würden rund 64.000 Käufer eines 3er BMW in die Werkstatt gebeten. Grund für die Aktion ist ein möglicherweise defekter Beifahrer-Airbag, der im Zeitraum zwischen Dezember 2001 und März 2003 verbaut wurde.

Ganz unerwartet kommt die Rückrufaktion jedoch nicht. Das vom zweitgrößten Airbag-Hersteller Takata produzierte Sicherheitsbauteil führte schon vor einem Monat zu einem Massenrückruf bei Toyota, Nissan und Honda . Als Begründung für den erst jetzt erfolgten Rückruf führt ein Firmensprecher von BMW an, dass die Information über das eventuell defekte Bauteil erst deutlich später als in Japan erfolgt sei. Zudem seien ausgiebige Untersuchungen erforderlich gewesen, denn nicht in jedem 3er BMW im betroffenen Zeitraum sei auch ein Airbag von Takata verbaut worden.

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Grund zur Panik sei jedoch nicht gegeben. Bei der Rückrufaktion handle es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme. In der Vergangenheit hätte es keinen Zwischenfall gegeben, in dem der Airbag nicht funktioniert hätte. Angeschriebene BMW-Fahrer sollten für den nötigen Werkstattaufenthalt ungefähr eine Stunde einplanen.

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