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BMW setzt auf Intel

24.05.2005 | 15:22 Uhr |

Auto nur zum Fortbewegen - das war gestern. Inzwischen lassen sich Luxuslimousinen wie der BMW 7er zu rollenden Büros aufrüsten.

Dank Intel soll das Auto künftig zum rollenden Büro werden. BMW bietet für die 7er-Baureihe Einbauoptionen an, die PC-Technik ins Auto integrieren.

Im BMW Individual 7er lässt sich auf Wunsch ein Mini-Rechner zum Beispiel auf Basis des Intel-Notebook-Prozessors Pentium M und des Chipsatz 855GME mit integrierter Grafikfunktion einbauen. Die entsprechende Hardware – der In-Car PC Envader - stammt von der deutschen Firma EEPD .

Die Rechenleistung soll im Auto das Arbeiten mit Office-Dokumenten ermöglichen. Nach erledigter Arbeit kann der mobile Worker dann ein DVD-Video genießen. Das notwendige Display ist in die Rückenlehne der Vordersitze integriert und misst 9,5 Zoll. Den DVD-Wechsler bringt BMW im Gepäckraum unter. Auch mobiles Fernsehen ist so machbar. Eingaben lassen sich über eine Funktastatur realisieren, die Daten werden per Speicherkarte gesichert, etwa einer Compact-Flash-Karte. In der BMW-Preisliste schlägt diese Ausstattung beispielsweise mit rund 20.000 Euro Aufpreis zu Buche.

Die Integration von PC-Technik in Autos ist ein interessanter neuer Markt für Intel: Für die Pentium-M-Serie sieht der Chipproduzent gute Absatzchancen besonders in so genannten Embedded-Geräten, also sehr kleinen und robusten Systemen, die beispielsweise zur Gerätesteuerung oder eben in Autos eingesetzt werden.

Wenn der Chip auf die Bremse tritt (PC-WELT Online, 5.5.2005)

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