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BITKOM: Handy-Fernsehen zur EM

09.06.2008 | 09:14 Uhr |

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. informiert über die Empfangsmöglichkeiten des mobilen Fernsehens.

Eine repräsentative Umfrage von TechConsult im Auftrag des BITKOM aus dem Jahr 2006 zu Handy-TV ergab, dass sich die Deutschen vorwiegend für Informationssendungen und Sport interessieren. Rund 7,5 Millionen Erwachsene würden demnach Sportübertragungen auf ihrem Mobilgerät anschauen. Aufgrund der immer größeren Displays von Mobilfunkgeräten in den letzten 2 Jahren schätzt BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer die Zahl der potenziellen Nutzer noch größer ein. Der BITKOM gibt Tipps, wie der mobile TV-Empfang funktioniert. Handys, portable TV-Geräte und Notebooks mit DVB-T-Empfänger können die kostenlosen Live-Übertragungen der EM-Spiele von ARD und ZDF per digitales terrestrisches Fernsehen empfangen. Der Empfang ist in vielen Ballungsräumen möglich. Über die Sendegebiete informiert die Website www.ueberallfernsehen.de.

Dagegen fristet DVB-H hierzulande noch ein Schattendasein: Die EM-Spiele werden auf diesem Weg nur in Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover und München zu sehen sein. Grund war die verzögerte der Lizenzvergabe an das Konsortium Mobile 3.0. Dies lag laut BITKOM an den Widerständen der Öffentlich-Rechtlichen Rundfunkanbieter und der heterogenen Genehmigungsstruktur in Deutschland. Eine weitere Möglichkeit stellen die TV-Angebote der Mobilfunknetzbetreiber dar. Sie basieren auf dem kostenpflichtigen Breitbanddienst UMTS und setzen deshalb ein UMTS-Handy oder eine entsprechende Karte fürs Notebook sowie einen UMTS-Vertrag voraus.

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