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Zweite E-Mail-Adressen gegen Spam und mehr

20.10.2008 | 11:54 Uhr |

Laut BITKOM besitzen 13 Prozent der Internet-Nutzer keinen eigenen Mailaccount.

Wie der Hightech-Verband BITKOM mitteilt, sind private Zweitadressen für E-Mails in Deutschland kaum verbreitet. Nur jeder Dritte nutzt laut einer Studie zwei oder mehr private E-Mail-Adressen. Befragt wurden 1.000 Personen ab 10 Jahren. „Eine anonyme E-Mail-Adresse zusätzlich zur offiziellen Adresse ist sinnvoll, insbesondere für die Anmeldung bei kostenlosen Diensten wie Foren und Newslettern. Sollten Phishing- oder Werbemails den Posteingang überschwemmen, können User diese Adresse einfach löschen und sich eine neue Zweitadresse besorgen“, sagt Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, Präsident des BITKOM. Die Haupt-Adresse, mit der man für Bekannte, Geschäftspartner und andere wichtige Kontakte erreichbar ist, soll so von Spam oder Phishing-Attacken weitgehend verschont bleiben.

Laut der im Auftrag des BITKOM durchgeführten Umfrage haben 13 Prozent der Personen mit Internet-Zugang gar keine private E-Mail-Adresse. Sie nutzen das Web ausschließlich zum Surfen. 54 Prozent besitzen ein privates elektronisches Postfach. 23 Prozent besitzen zwei Adressen, 9 Prozent drei oder mehr Adressen. Die Zahl der Adressen hängt vom Alter und Bildungsgrad der Befragten ab: 45 Prozent der 14- bis 29-jährigen Internet-Nutzer haben zwei oder mehr elektronische Postfächer. 43 Prozent aller Surfer mit Abitur haben ebenfalls mindestens zwei Adressen. Bei den Hauptschulabsolventen sind es hingegen nur 29 Prozent. Zwischen Männern und Frauen soll es keine signifikanten Unterschiede bei der Zahl der privaten Adressen geben.

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