02.07.2007, 10:30

Andreas Kunze

BITKOM: 2007 werden 33 Millionen Handys verkauft

Der Branchenverband rechnet mit 33 Mio. verkauften Mobiltelefonen bei einem gleichbleibenden Umsatz von 3,9 Mrd. Euro.
Laut BITKOM bleiben Mobiltelefone ein Renner. Dieses Jahr werden voraussichtlich 32,6 Millionen Geräte in Deutschland verkauft – rekordverdächtig. Im Vorjahr lag der Absatz bei 32 Millionen, 2005 bei 31,3 Millionen Handys. Trotzdem wird aufgrund leicht fallender Preise ein stabiler Umsatz von rund 3,9 Milliarden Euro erwartet, wie in den beiden Vorjahren auch.
Hierzulande ist der digitale Mobilfunk vor 15 Jahren mit der Freischaltung des ersten GSM-Netzes und Handys im Hosentaschenformat gestartet. Als in den Jahren 1999 und 2000 Prepaid-Karten eingeführt wurden, wuchs der Markt besonders stark. Ende 2006 kamen auf 100 Einwohner bereits 104 Mobilfunkanschlüsse. Damit liegt Deutschland deutlich vor den USA, die seinerzeit gerade einmal auf 76 Anschlüsse kamen. Unterschiedliche Standards, die stärkere Regionalisierung der Anbieter und fehlende Roaming-Abkommen hemmten lange Zeit den US-amerikanischen Markt.
Weltweit existieren mittlerweile 3 Milliarden Mobilfunkanschlüsse. Statistisch telefoniert fast jeder zweite Mensch auf der Erde mobil. Aktuell legt der Markt vor allem außerhalb der klassischen Hightech-Regionen Europa, Japan und USA zu. Schon 2005 sank der Anteil der drei Staaten an den weltweiten Mobilfunk-Anschlüssen auf unter 50 Prozent. 2010 erwartet der BITKOM, dass die übrigen Regionen etwa zwei Drittel aller Mobilfunkanschlüsse ausmachen.
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