Microsofts Exchange mag zwar den Standard gesetzt haben, ein Monopol hat der populäre Mailserver jedoch nicht. Alternativen gibt es inzwischen reichlich auf dem Markt. Wir stellen Ihnen hier den Linux-basierten Axigen Mailserver vor.
Moderne Mailserver begnügen sich längst nicht nur damit, Nachrichten von A nach B zu verschicken oder lokale Mail-Accounts und deren Anwender zu verwalten. Kein Wunder: Auch kleinere Unternehmen stellen an ihrem Mailsystem den Anspruch, eine vollwertige Groupware mit Kalenderfunktionen, Adressenverwaltung und gemeinsamen Ordnern zur Verfügung zu stellen.
Der Linux-basierte Axigen Mailserver kann all diese Features anbieten. Zudem ist er in der Lage, über eine Verbindungs-Software an Windows mit Microsoft Outlook anzudocken. Der Hersteller bietet eine freie Version als Office-Edition mit fünf Mailboxen auf einem Server an. Dazu muss man sich lediglich einmalig registrieren, um den Lizenzschlüssel zu erhalten. Ab 89 Euro bekommt man bereits eine Lizenz für 15 Mailboxen bei maximal 15 Domains.
Die minimalen Hardware-Anforderungen für die Installation des Axigen Mailserver sind auffallend gering: Laut Hersteller genügt bereits eine Intel-kompatible-CPU mit 300 MHz. Arbeitsspeicher brauchen Sie mindestens 128 MB. Auf Nachfrage bei den Axigen-Technikern ist ein Pentium-D 3 GHz oder ein Xeon 1,8 GHz mit 1 GB RAM für 5000 Konten realistisch. Die tatsächliche Leistungsanforderung hängt stark von diversen Faktoren ab. Zum Beispiel zehren Antispam-Filter an der CPU und am Arbeitsspeicher. Ein weiterer Faktor kann sein, wie viele Anwender gleichzeitig Webmail oder IMAP benutzen.
Software-seitig kommt es drauf an, auf welcher Plattform Sie den Mailserver laufen lassen wollen. Möchten Sie Linux einsetzen, brauchen Sie mindestens Kernel 2.4, glibc 2.2.93 und libstdc++ 3.2. Für die Web-basierte Administrationsoberfläche sowie Webmail setzt die Software mindestens Internet Explorer 6 und Firefox 2.0 voraus.
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