23.01.2012, 12:01

Friedrich Stiemer

Autoren ohne Rechte

Apple iBooks Author erntet haufenweise Kritik

Apple verbietet andere Vertriebswege für eBooks. ©Apple

Apple schränkt die Rechte der eBook-Autoren in seinem iBooks-Store rigoros ein. Zusätzlich verlangt der Konzern noch 30 Prozent vom Verkaufspreis und darf eBooks ablehnen.
Autoren, die ihre eBooks mit der neuen Software iBooks Author erstellen und verkaufen wollen, entzieht Apple soeben Mal die Vertriebsrechte: die elektronischen Bücher darf nur noch Apple verkaufen, sobald das Angebot in den Stores online ist. Somit darf der Autor seine eigenen Bücher nicht mehr zusätzlich über Amazon oder andere eBook-Shops verkaufen. Dies betrifft alle Schriftsteller, die über den iBookstore ihre Werke kostenpflichtig veräußern wollen und die eBooks mit der kostenlosen Software iBooks Author erstellt haben. Der iPhone-Hersteller stellte iBooks 2 und seine neue iTunes-U-App am 19. Januar vor.

Apple iBooks entzieht Autoren die Vertriebsrechte

Laut der Nutzerbestimmung des iBooks Author sind alle Bücher betroffen, die im iBook-Format vorliegen und mit der Software geschrieben wurden. Zwar darf der eigentliche Eigentümer sein Werk auch anderswo anbieten, aber nur wenn er kein Geld dafür verlangt. Laut den Bestimmungen ist dies auch erlaubt. Darüber hinaus verlangt Apple noch 30 Prozent vom Verkaufspreis.
Und wie schon aus dem App-Store bekannt behält sich Apple das Recht vor, eBooks abzulehnen. Somit könnte Apple auch zukünftige Bestseller schon im Keim ersticken.
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