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Australischer Netzbetreiber blockiert gestohlene Handys

31.03.2003 | 10:47 Uhr |

Im Kampf gegen gestohlene Handys haben sich australische Mobilfunk-Netzbetreiber zusammengeschlossen und sperren die betroffenen Geräte mit Hilfe einer speziellen Nummer. Bislang sind rund 25.000 Handys gesperrt, Ende März wird der letzte Anbieter dem Programm beitreten.

Im Kampf gegen gestohlene Handys haben sich australische Mobilfunk-Netzbetreiber zusammengeschlossen und sperren die betroffenen Geräte mit Hilfe einer einer speziellen Nummer. Diese Geräte können dann nicht mehr im australischen GSM-Netz genutzt werden. Am 15. August 2002 hatte "Telstra" mit dem Aufbau einer Datenbank mit den IMEI-Nummern gestohlener oder verloren gegangener Handys begonnen.

IMEI steht für "International Mobile Equipment Identity". Hierbei handelt es sich um eine eindeutige Kennzeichnung jedes Handys mit einer einmaligen Nummer. Selbst bei ausgewechselter SIM-Karte bleibt das Gerät über das Netz eindeutig identifizierbar.

Bislang befinden sich rund 25.000 GSM-Geräte in einer seit August 2002 im Aufbau befindlichen Datenbank des Netzbetreibers "Telstra". Ende März wird der letzte Anbieter in Down Under dem Programm beitreten.

Anfangs wurden bei "Telstra" rund 137 Geräte pro Tag als gestohlen oder verloren gegangen gemeldet, diese Zahl ist inzwischen auf 119 zurückgegangen. Von den gesperrten Handys waren rund 70 Prozent gestohlen worden, 30 Prozent kamen auf anderen Wegen abhanden. 12 Prozent der blockierten Geräte wurden später wieder gefunden und entsperrt.

Um sich beim Kauf gebrauchter Mobiltelefone abzusichern, können die Kunden entweder versuchen, mit dem Gerät zu telefonieren oder eine kostenpflichtige Nummer anrufen, die anhand der IMEI-Nummer überprüft, ob das Handy in der Datenbank eingetragen ist.

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