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Australien ist Brutstätte für Viren

29.05.2001 | 15:21 Uhr |

Der asiatisch-pazifische Raum hat sich zu einer Brutstätte für Viren und deren Verbreitung entwickelt. Dies geht aus Untersuchungen von McAfee hervor. Derzeit sind rund 250 Viren "in the wild", von denen rund 40 aus Australien stammen.

Der asiatisch-pazifische Raum hat sich zu einer Brutstätte für Viren und deren Verbreitung entwickelt. Dies geht aus Untersuchungen von McAfee hervor. Derzeit sind rund 250 Viren "in the wild", von denen rund 40 aus Australien stammen.

Vincent Gullotto, McAfees Research Director des Anti-Virus Emergency Response Team (AVERT), nennt den Homepage-Wurm als jüngstes Beispiel für einen Schädling, der sich in Australien schnell ausbreitete, in den USA hingegen nur selten auftrat. Virenexperten versuchen nun herauszufinden, warum sich die virtuellen Schädlinge in Australien so schnell ausbreiten.

Generell würden derzeit VBS-Viren und -würmer vermehrt auftauchen. Makro-Viren befänden sich hingegen auf dem Rückzug. Gullotto sieht jedoch in Linux-Viren die kommende Hauptbedrohung. Diese würden in den nächsten 18 Monaten verstärkt auftreten.

Ein weiteres großes Bedrohungspotenzial gehe von DoS-Attacken aus. Hier werde ebenfalls eine Zunahme erwartet. Zwar würde die Internet Engineering Task Force (IETF) an neuen Internet-Protokollen arbeiten, dieDoSAttacken erschweren sollen. Doch werde deren Entwicklung noch Jahre dauern.

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