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Australien: Linux-freundliches Gesetz beschlossen

11.12.2003 | 12:13 Uhr |

Das Parlament des australischen Hauptstadt-Distriktes Canberra hat ein Linux-freundliches Gesetz beschlossen. Das vom Parlament verabschiedete Gesetz verpflichtet die Regierung bei Neuanschaffungen den Kauf von "Open-Source Software in Erwägung zu ziehen".

Das Parlament des australischen Hauptstadt-Distriktes Canberra hat ein Linux-freundliches Gesetz beschlossen. Das vom Parlament verabschiedete Gesetz verpflichtet die Regierung bei Neuanschaffungen den Kauf von "Open-Source Software in Erwägung zu ziehen".

Ursprünglich sollte der Gesetzestext "Open-Source Software zu bevorzugen" lauten. Er wurde dann aber aus wettbewerbsrechtlichen Gründen geändert. Ein ähnliches Gesetz ist bereits in Südaustralien und auf Bundesebene in Planung.

Durch das neue Gesetz werden massive Einsparungen bei den öffentlichen Ausgaben erhofft. Laut einem Bericht von AustralianIT hat die Regierung des Hauptstadt-Distrikts im vergangenen Halbjahr für Microsoft-Software und -Support umgerechnet zirka neun Millionen Euro ausgegeben. Die durch das Gesetz eingesparten Mittel sollen in das "Digital Divide"-Programm fließen, mit dem die Computerkentnisse in der Bevölkerung gefördert werden.

China will Microsoft Konkurrenz machen (PC-WELT Online, 06.11.2003)

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