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Auslieferung von Kim Dotcom an USA verzögert sich weiter

11.06.2013 | 05:02 Uhr |

Ein neuseeländische Gericht hat den Auslieferungstermin für Kim „Dotcom“ Schmitz an die USA abermals verschoben.

Nachdem das juristische Tauziehen um die Auslieferung des Internet-Millionärs Kim „Dotcom“ Schmitz an die USA bereits in den vergangenen Monaten immer wieder für Verzögerungen gesorgt hatte, wird der Auslieferungstermin nun erneut verschoben. Ursprünglich sollte Dotcom im August den US-Behörden übergeben werden. Ein Gericht bei Auckland setzte nun jedoch November 2013 oder April 2014 als neue Termine fest.

Dotcom soll in den USA der Prozess gemacht werden. Die US-Behörden werfen dem 39-Jährigen massive Urheberrechtsverletzungen vor, die Dotcom durch den Betrieb seiner Filesharing-Plattform Megaupload begangen haben soll. Während der schwergewichtige Geschäftsmann jegliche Schuld von sich weist, werden die Schäden für die Musik- und Filmindustrie auf eine halbe Milliarde US-Dollar geschätzt.

Bundesregierung soll Kim Dotcom vor Auslieferung in USA schützen

Megaupload wurde Anfang 2012 geschlossen und Dotcom auf seinem neuseeländischen Anwesen festgenommen. Aufgrund von Ermittlungspannen, die nach neuseeländischem Recht als illegal eingestuft wurden, musste der Unternehmer nach wenigen Wochen wieder freigelassen werden und bekam vor Kurzem sogar einen Großteil seines beschlagnahmten Eigentums zurück.

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