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IBM verliert Outsourcing-Deal in Großbritannien

26.09.2007 | 12:07 Uhr |

Der ursprünglich für sieben Jahre geltende Auslagerungsvertrag wurde nach weniger als drei Jahren beendet.

Die britische Autofahrer-Organisation The AA hat ihren siebenjährigen IT-Outsourcing-Vertrag mit IBM Global Services nach weniger als drei Jahren gekündigt. Der Deal hat einen Vertragswert von 50 Pfund (umgerechnet 71,2 Millionen Euro). Gründe für die verzeitige Vertragsbeendigung wurden nicht genannt. The AA hatte aber erst vor kurzem den auf die Reise- und Versicherungsbranche spezialisierten IT-Service-Provider Sega übernommen.

Nach Angaben des IT-Leiters Trevor Didcock sollen die Rechenzentren und die IT-Infrastruktur innerhalb der nächsten zwölf Monate in die Organisation zurückgeführt werden.

The AA und IBM hatten den Auslagerungsvertrag im Februar 2005 unterzeichnet. Der IT-Dienstleister übernahm damit die Verantwortung für 4500 Desktop-PCs sowie rund 90 Anwendungen und erbrachte diverse Rechenzentrumsservices. (sp)

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