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Ausgetrickst: Erweiterte Windows-Echtheitsüberprüfung einfach umgehbar

28.04.2006 | 15:56 Uhr |

Seit dieser Woche setzt Microsoft in einigen Ländern eine erweiterte Echtheitsüberprüfung für Windows ein. Statt nur bei bestimmten Downloads, wird die Echtheit von Windows kontinuierlich überprüft und auf dem Desktop eingeblendete Hinweise erinnern Anwender daran, dass sie nicht im Besitz einer legalen Version sind. Einige Anwender stört dieser neue Mechanismus und sie haben eine Möglichkeit gefunden, ihn relativ einfach zu umgehen.

Microsoft schützt bereits seit einiger Zeit bestimmte Downloads mittels der Echtheitsüberprüfung (WGA). Nur Besitzer einer legalen Windows-Version können solche Downloads herunterladen.

Nach einer Pilotphase in Skandinavien ist in dieser Woche das erweiterte WGA gestartet ( wir berichteten ). Es trägt den Namen "Windows Genuine Advantage Notification " und ist von Microsoft in diesem KB-Eintrag dokumentiert.

Deutsche Anwender betrifft das neue WGA noch nicht. Es wurde vorab von Microsoft seit November 2005 in Norwegen und Schweden getestet und wurde in dieser Woche nur in den Ländern USA, Malaysia, Australien und Neuseeland aktiviert. Es ist allerdings abzusehen, dass es auch in anderen Ländern irgendwann zum Einsatz kommen wird.

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