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Aus für Sex-App "Bang of Professionals"

11.02.2013 | 15:21 Uhr |

"Bang with Professionals" versprach die Vermittlung von Sex-Kontakten via LinkedIn. Die App wird aber nie veröffentlicht werden. LinkedIn zog die Notbremse.

Die Vermittlung von Sex-Kontakten sorgte in den vergangenen Tagen für eine echte Web-Hysterie. Den Anfang machte die Facebook-App Bang your Friends (was sich mit "Bums deine Freunde" übersetzen lässt). Kurze Zeit später folgte die LinkedIn-App Bang for Professionals, die die Vermittlung von Sex-Kontakten via dem Business-Netzwerk LinkedIn versprach.

Zumindest LinkedIn hat dem Treiben mittlerweile ein Ende gesetzt und entzog den Machern von "Bang with Professionals" den Zugriff auf seine APIs. Diese nehmen es immerhin mit Humor. "Wir alle hatten einen guten Lacher", heißt es auf bangwithprofessionals.com und weiter: "Wir alle haben gewusst, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bevor unsere API abgelehnt wird. Nun, das wurde sie nun." LinkedIn begründet seine Entscheidung damit, dass der geplante Sex-Dienst gegen die Ziele verstoße, die LinkedIn mit seiner API für Entwickler verfolge.

Hinter "Bang for Professionals" steckten zwei Köpfe, die den Dienst laut eigenen Angaben innerhalb von nur drei Tage aufbauten und dank der (Online-)Medien auch bekannt wurden. Insgesamt sollen sich über 6000 Nutzer angemeldet haben. Die Macher des Sex-Kontakt-Dienstes versprechen öffentlich , dass alle Daten der Nutzer gelöscht worden seien.

Insgesamt habe man für das Projekt 40 US-Dollar für Bilder von Agenturen, 12 US-Dollar für den Domain-Namen und 5 US-Dollar für ein Cloudflare-Konto ausgegeben. Wer Interesse daran habe, die Domain zu kaufen, solle sich per Mail melden.

Gegen Bang with Friends scheint Facebook bisher keinerlei Einwände zu haben. Der Sex-Kontakt-Dienst für Facebook-Nutzer existiert weiterhin...

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