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Aus für Geisterjäger: Ghostbusters-Spiel-Produzent ist bankrott

02.08.2016 | 12:37 Uhr |

Nur drei Tage nach dem Verkaufsstart des Spiels Ghostbusters hat dessen Produzent Fireforge Konkurs angemeldet.

Ab dem 4. August 2016, also kommenden Donnerstag, läuft das Remake des Kino-Hits Ghostbusters in den deutschen Kinos. Passend zum Kinostart gibt es natürlich auch ein Computerspiel zu Ghostbusters – das war übrigens auch 1984 so, als der erste Ghostbusters-Film in den Kinos lief. Nur dass das damalige Computerspiel ein Arcade-Spiel mit Pixelgrafik unter anderem für den C64, Atari, Schneider und Apple sowie ZX Spectrum war. Das Video zeigt den Arcade-Klassiker:

Die Grafik und das Spielprinzip haben sich beim modernen Ghostbusters-Spiel aus dem Jahr 2016 natürlich zeitgemäß geändert. Das neue Geisterjägerspiel ist seit dem 12. Juli erhältlich. Hersteller Fireforge Games hat aber bereits am 15. Juli 2016 Insolvenz angemeldet. Das berichtet die Spiele-Nachrichtenseite Kotaku.

12 Millionen Dollar Schulden angehäuft

Fireforge Games hat demnach mindestens 12 Millionen Dollar Schulden, das sind umgerechnet 10,72 Millionen Euro nach aktuellem Umrechnungs-Kurs. Diese Schulden will die Softwarefirma zurückzahlen, indem sie ihr Unternehmensvermögen auflöst.

Fireforge häuft allerdings schon seit längerer Zeit Schulden an, die Entwicklung des Ghostbusters-Spiels war sicherlich nicht der Grund für die Pleite. Seit der Gründung im Jahr 2011 hat Fireforge mindestens zwei Multiplayer-Spiele zu entwickeln begonnen, diese Projekte aber stets abgebrochen. Fireforge gelang es einfach nicht, sich auf dem Spielemarkt zu etablieren. Zudem führt Fireforge mehrere Rechtsstreitigkeiten mit anderen Unternehmern.

Fireforge hat Ghostbusters in acht Monaten entwickelt. Das Spiel bekam allerdings keine guten Bewertungen .

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