Augmented Reality

Google Project Glass entwickelt Datenbrille - erstes Video

Donnerstag den 05.04.2012 um 09:15 Uhr

von Panagiotis Kolokythas

Designstudie für Project Glass (Google)
Vergrößern Designstudie für Project Glass (Google)
© Google
Einige Mitarbeiter von Google entwickeln derzeit eine neuartige Datenbrille für Augmented Reality. Die Entwicklung erfolgt unter dem Codenamen "Project Glass".
Google hat offiziell bestätigt, dass in den Laboren von Google[x] ein neues Projekt gestartet ist, dass den Namen "Project Glass" trägt und dessen Ziel die Entwicklung einer neuartigen Datenbrille für Augmented Reality ist. "Wir denken, dass Technologie für Sie arbeiten sollte - und da sein muss, wenn Sie sie brauchen und ihnen aus dem Weg geht, wenn Sie sie nicht brauchen", so Google. Mit Project Glass soll genau so eine neue Technologie entwickelt werden, heißt es auf der Google-Website , auf der das Team von Project Glass sich vorstellt und künftig die Web-Gemeinde über den Fortschritt des Projekts auf dem Laufenden halten wird.

Die Datenbrille, die Project Glass entwickeln will, soll den Menschen dabei helfen, die Welt zu entdecken und miteinander zu teilen. Das zuständige Google-Team geht laut eigenen Angaben nun mit den ersten Details zu dem Projekt an die Öffentlichkeit, weil es eine öffentliche Diskussion über dieses Thema starten möchte, deren Inhalte auch bei der Entwicklung der Datenbrille berücksichtigt werden sollen.

Welche Vorstellungen das Team von Project Glass derzeit von einer Datenbrille hat, soll folgendes Video demonstrieren:

Donnerstag den 05.04.2012 um 09:15 Uhr

von Panagiotis Kolokythas

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (20)
  • tempranillo 22:17 | 17.11.2012

    Ähmm, heißt das Ding nicht Overhead Display? Grummel, wie peinlich. Danke für den Hinweis.

    Aber ein Overhead Projektor im Auto würde einer lauen Mainacht in Castrop Rauxel ungeahnte Möglichkeiten erschließen. Das hätte was. Hat aber leider auch nix mit dieser komischen Brille zu tun.

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  • magiceye04 22:01 | 17.11.2012

    Zitat: tempranillo

    Ich glaube, die Google-Brille wird in Autos nicht fest installiert. Das nennt sich da Overhead Display und das will keiner haben.

    Nee, einen Overhead-Projektor (Polylux) will ich im Auto wirklich nicht haben.
    Aber ein Heads up Display ist schon eine feine Sache.

    Oder meintest Du ein Display, was im Glasschiebedach integriert ist (über Kopf eben) und dort z.B. die Nummern der gerade vorbeifliegenden Flugzeuge oder die Art des Vogels anzeigt, der gerade aufs Dach ge.... hat?

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  • tempranillo 21:47 | 17.11.2012

    Und jetzt wollt Ihr doch bestimmt wieder die Kurve zu dieser Brille kriegen, gelle?

    Ich glaube, die Google-Brille wird in Autos nicht fest installiert. Das nennt sich da Overhead Display und das will keiner haben.

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  • magiceye04 18:02 | 17.11.2012

    Dann wird halt eine Pseudo-Schraube verwendet.

    Ehe ich in manch fest verbauten Navi mit Drehrad mein Ziel "nach Hause" eingegeben habe, bin ich quasi längst angekommen. Außerdem ist mein Blick trotzdem voll aufs Display in der Konsole gelenkt. Das kann ich beim besten Willen nicht während der Fahrt, ist mir einfach zu stressig.
    Aber beim Scheibennavi, das ohnehin direkt im Sichtfeld ist, mal schnell 3 Taps auf den Bildschirm, und ich bin fertig.

    Zigaretten sind quasi immer mobil, da hätte ich nichts dagegen.

    Telefonieren würde ich hingegen nicht mal mit echter, fest verbauter Freisprecheinrichtung, zu viel Ablenkung. Da könnte ich nur mit Leuten reden, die nach einem "STOP" meinerseits so lange warten, bis ich sage "Weiterreden".

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  • kalweit 17:55 | 17.11.2012

    Zitat: magiceye04
    Alles, was in einer Halterung befestigt ist, kann man ja eigentlich nicht mehr als mobil bezeichnen,


    Das Ansinnen ist schon wieder das Typische: "wie kann ich mich vorbei drücken". Alles was nicht fest verschraubt ist, ist "mobil". Fertig. Dann gibt es auch keine Ausreden und Hintertürchen.

    es hat den gleichen Ablenkungskoeffizienten wie ein fest eingebautes Schnickschnack (Radio, Navi, ...)


    Jaein: es ist ein Unterschied, ob ich mich nach einem kleinen Touchscreen an der Frontscheibe strecken muss oder ich einen ergonomisch platzierten Knopf bediene. Zudem könnte man fest eingebaute Geräte so mit dem Auto koppeln, dass bestimmte Funktionen während der Fahrt überhaupt nicht möglich sind.

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