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Augen auf beim Autokauf: Western Union warnt vor Bargeldtransfer an Fremde

09.07.2007 | 14:59 Uhr |

Betrügerische Autoverkäufer bieten Fahrzeuge zu verlockenden Preisen im Internet an, verlangen jedoch eine Bezahlung per Bargeldtransfer. Häufige Folge: das Geld ist weg und das Auto ebenfalls.

Die Empfehlung "Augen auf beim Autokauf" gilt eigentlich schon immer, unabhängig davon, wo und von wem ein Auto gekauft werden soll. Western Union , Anbieter weltweiter Bargeldtransfers, weist darauf hin, dass beim Autokauf im Internet besondere Vorsicht geboten ist.

Die Betrüger locken mit Fahrzeugen zu sehr günstigen Preisen. Wer sich für den Kauf eines solchen Autos interessiert, soll den Kaufpreis oft per Bargeldtransfer mit Western Union ins Ausland entrichten. Der Verkäufer verspricht eine schnelle Lieferung, sobald das Geld eingetroffen ist. Häufig ist das jedoch das Letzte, was der Käufer von dem Anbieter hört.

Ist das Geld erstmal bar ausgezahlt, lässt es sich im Regelfall nicht mehr weiter verfolgen. Die Folge: der Käufer steht ohne Geld und Auto da. Western Union empfiehlt daher niemals Geld per Bargeldtransfer an Fremde zu senden. Auch bei Online-Auktionen sollten Sie diese Zahlungsart vermeiden, namentlich wenn Vorkasse verlangt wird.

Auch die Betrüger der Nigeria Connection setzen gerne auf Bargeldtransfers, etwa wenn sie für vorgebliche Gewinne bei ausländischen Lotterien zunächst die Entrichtung von Gebühren oder Steuern verlangen.

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