Aufruf
Wir entlarven Download-Abzocker - helfen Sie mit!
192 Euro für einen kostenlosen Download: Das Geschäft der Download-Abzocker floriert. Melden Sie uns hier neue Abzocker-Seiten. Wir veröffentlichen diese anschließend. Damit endlich Schluss ist.
Wie viel kostet der Download von Openoffice.org? Eigentlich nichts, abgesehen von den Kosten für die Internet-Verbindung. Eine neue Abzocke im Internet gaukelt ahnungslosen Surfern vor, dass sie für kostenlose Downloads bezahlen sollen. "Jetzt downloaden - schnell und sicher" heißt es dort. Dabei stimmt weder das "schnell", immerhin steht vor dem Download noch das Ausfüllen eines Formulars an. Noch stimmt das "sicher". Zumindest für Ihren Geldbeutel. Denn viele überlesen den Hinweis: "Durch Drücken des Buttons 'Anmelden' entstehen Ihnen Kosten von 96 Euro inkl. Mehrwertsteuer pro Jahr (12 Monate zu je 8 Euro). Vertragslaufzeit 2 Jahre." Das ist Abzocke. Und ein neuer Trend (So schützen Sie sich vor Download-Abzockern).
"Für uns als Open-Source-Projekt stellen die Download-Fallen ein großes Problem dar. Hunderte von Nutzern sind schon darauf reingefallen, und leider sind die meisten Angebote sehr zweifelhaft und reine Geldmacherei", so Florian Effenberger, Co-Lead des internationalen Marketingprojekts bei OpenOffice.org und im Vorstand des gemeinnützigen Vereins OpenOffice.org Deutschland e.V. Effenberger weiter: "Insbesondere finde ich es schade, dass es ein Leichtes ist, die Seiten als Werbung bei Suchmaschinen einzublenden, um damit noch mehr unbedarfte Nutzer in die Falle zu locken."
So führen Download-Abzocker Sie in die Irre
Sie möchten etwas herunterladen ...
Das Übel nimmt mit einer einfachen Suchabfrage bei Google.de seinen Lauf: Wir suchen in diesem Beispiel nach einem Download für Openoffice.org
Das Übel nimmt mit einer einfachen Suchabfrage bei Google.de seinen Lauf: Wir suchen in diesem Beispiel nach einem Download für Openoffice.org
... Suchmaschinen führen Sie auf scheinbar seriöse Websites ...
Als Suchergebnisse präsentiert Google via Google-Anzeigen (über und rechts von Suchergebnissen) fast nur Websites, die Anwender abzocken wollen.
Als Suchergebnisse präsentiert Google via Google-Anzeigen (über und rechts von Suchergebnissen) fast nur Websites, die Anwender abzocken wollen.
... Sie klicken diesen Link an ...
Wir folgen exemplarisch dem Link, der uns verspricht: "Jetzt das neueste OpenOffice runterladen!"
Wir folgen exemplarisch dem Link, der uns verspricht: "Jetzt das neueste OpenOffice runterladen!"
... und erblicken eine schicke, vertrauenswürdige Website ...
Auf dem ersten Blick sieht die Website nicht nur schick aus, sondern auch überaus seriös. "Jetzt anmelden und direkt downloaden" heißt es dort. Nur wenn der User seinen Blick auf die rechts Seite der Website wandern lässt und sich den Text unter "Informationen" genauer liest, merkt schnell, dass hier ein Abzocker dahinter steckt.
Auf dem ersten Blick sieht die Website nicht nur schick aus, sondern auch überaus seriös. "Jetzt anmelden und direkt downloaden" heißt es dort. Nur wenn der User seinen Blick auf die rechts Seite der Website wandern lässt und sich den Text unter "Informationen" genauer liest, merkt schnell, dass hier ein Abzocker dahinter steckt.
... leider übersehen Sie das Kleingedruckte ...
96 Euro will das Download-Portal von dem Anwender haben - und das gleich mal zwei, also 192 Euro. Man bindet sich nämlich per Mausklick gleich für zwei Jahre...
96 Euro will das Download-Portal von dem Anwender haben - und das gleich mal zwei, also 192 Euro. Man bindet sich nämlich per Mausklick gleich für zwei Jahre...
... und geben so ein Grundrecht ab.
Sogar auf sein Widerrufsrecht soll der User verzichten! Fakt ist aber: Es ist zwar möglich, dass das Widerrufsrecht vorzeitig mit Bereitstellung eines Dienstes erlischt (in diesem Fall also mit der Übermittlung der Zugangsdaten) – nicht aber, dass ein Kunde von vornherein darauf verzichtet.
Sogar auf sein Widerrufsrecht soll der User verzichten! Fakt ist aber: Es ist zwar möglich, dass das Widerrufsrecht vorzeitig mit Bereitstellung eines Dienstes erlischt (in diesem Fall also mit der Übermittlung der Zugangsdaten) – nicht aber, dass ein Kunde von vornherein darauf verzichtet.
Hätten Sie nur einen Blick in die AGBs geworfen ...
Wer die AGBs genauer studiert, merkt schnell, dass Seiten wie Opendownload.de voll auf Abzocke ausgelegt ist und daher zu Recht bereits im Visier von Verbraucherschützern ist.
Wer die AGBs genauer studiert, merkt schnell, dass Seiten wie Opendownload.de voll auf Abzocke ausgelegt ist und daher zu Recht bereits im Visier von Verbraucherschützern ist.
... Sie hätten gemerkt: Das ist Abzocke!
Auch welche Monster-Summen für Freeware-Downloads zu zahlen sind, wird ausgelistet.
Auch welche Monster-Summen für Freeware-Downloads zu zahlen sind, wird ausgelistet.
Diese Masche funktioniert auch bei anderen Downloads.
Anderer Download - gleiche Masche. Auch für den Download von Firefox 3.0.7 - aktuell ist die Version 3.0.8 - soll man 192 Euro zahlen. Macht die stolze Summe von 27,42 Euro pro Megabyte... Insbesondere bei populärer Software versuchen die Abzocker Kasse zu machen.
Anderer Download - gleiche Masche. Auch für den Download von Firefox 3.0.7 - aktuell ist die Version 3.0.8 - soll man 192 Euro zahlen. Macht die stolze Summe von 27,42 Euro pro Megabyte... Insbesondere bei populärer Software versuchen die Abzocker Kasse zu machen.
Nennen Sie uns neue Abzock-Seiten!
Das Geschäft mit den sündig-teuren Downloads, Online-Horoskopen und Hausaufgaben-Sites ist so lukrativ, dass zunehmend mehr Abzocker-Sites entstehen. Da fällt es schwer, die Übersicht zu behalten. Doch damit ist jetzt Schluss! Wir fordern alle Internet-Surfer auf: Melden Sie uns Websites, die Anwender abzocken. Wir prüfen alle Einsendungen und stellen die ertappten Abzocker an den Online-Pranger.
Das Geschäft mit den sündig-teuren Downloads, Online-Horoskopen und Hausaufgaben-Sites ist so lukrativ, dass zunehmend mehr Abzocker-Sites entstehen. Da fällt es schwer, die Übersicht zu behalten. Doch damit ist jetzt Schluss! Wir fordern alle Internet-Surfer auf: Melden Sie uns Websites, die Anwender abzocken. Wir prüfen alle Einsendungen und stellen die ertappten Abzocker an den Online-Pranger.
Sie sind auf einen Abzocker im Netz gestoßen? Dann schicken Sie uns eine Mail an
Unsere Garantie: Sie bleiben absolut anonym! Wir behandeln Ihre Mails vertraulich und veröffentlichen keinerlei Informationen, die auf den Absender zurückschließen lassen.
Auch Florian Effenberger vom Openoffice.org-Projekt fordert: "Ich appelliere an die Suchmaschinen, sich endlich ihrer Verantwortung bewusst zu werden und derlei Werbung nicht mehr zu schalten."
