Alle im Test aufgezeichneten Titel kamen fast ausnahmslos in hoher (ab 190 Kbit/s) bis sehr hoher (über 200 Kbit/s) Qualität. Einige wenige Titel waren mit 120 Kbit/s kodiert, wobei es laut Flatster-Sprecher Markus Scheer gerade bei älteren Titeln vorkommen kann, dass diese schlechter kodiert sind.
Von Streamrippern her bekannte Probleme wie verschandelte Songs durch Werbung, fließende Übergänge oder redselige Moderatoren, kamen bei den Titeln über Flatster nie vor. Die Songs werden von A-Z ausgespielt und landen inklusive rudimentärer ID-Tags (Künstler, Titel) auf der Festplatte. Also kaum anders, als wenn Sie selbst Ihre CDs rippen.
Sie finden bei Flatster zu fast jedem Künstler Titel (zur Freude des Autors sogar von den Toy Dolls), einen vollständigen Katalog bestimmter Bands dürfen Sie aber nicht erwarten. Flatster spuckt aus, was gespielt wird und das ändert sich auch von Tag zu Tag. So fand sich heute ein Song, den wir gestern noch aufgezeichnet hatten, nicht mehr in der Suche.
Allerdings hängt es von Ihrer Internetanbindung ab, ob die Titel einwandfrei aufgenommen werden können. Bei langsamen Leitungen kann es vorkommen, dass die Übertragung kurz stockt oder aussetzt, diese Unschönheiten werden dann natürlich mit aufgezeichnet. Sollten Sie aber bereits jetzt problemlos Web-Radios hören können, dürften Sie auch mit Flatster keine Probleme haben.
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