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Problematische Preisrecherche im Internet

09.09.2008 | 13:45 Uhr |

Der Online-Handel erfreut sich stetig wachsender Beliebtheit. Eine positive Entwicklung für den Verbraucher sind hier die sogenannten Preissuchmaschinen, über die man für viele Produkte die Preise verschiedener Onlineshops abrufen und vergleichen kann. Doch die Listung von Produkten kann auch zu rechtlichen Problemen führen und nicht immer geht alles mit rechten Dingen zu.

Seit einiger Zeit schon ist zu beobachten, dass Verbraucherrechte in den Bereichen Internet und Telekommunikation immer stärkere Beachtung finden. Dabei haben Urteile und geänderte Gesetze zugunsten von Käufern das Potential, das Vertrauen des Verbrauchers in den Online-Handel zu stärken. Immer mehr Menschen nutzen das Internet für ihre Einkäufe und haben dabei Vorteile, die der klassische Handel so nicht bietet - etwa die einfache und kostenlose Möglichkeit, Preise umfassend zu vergleichen. Doch auch bei Preissuchmaschinen läuft nicht immer alles rund.

Preissuchmaschinen

Preisvergleiche im Internet wie den Preisvergleich von PC-Welt gibt es schon seit vielen Jahren. Durch solche Dienste hat der Verbraucher die Möglichkeit, schnell und unkompliziert Preise zu bestimmten Produkten zu recherchieren. Im Gegensatz zu Preisagenturen - das sind Dienstleister, die für einen Auftraggeber bestimmte Preise recherchieren - sind solche Angebote meist kostenlos. Von den inzwischen unzähligen deutschen Preisvergleichsportalen sind die meisten sogenannte "White-Label-Preisvergleiche". Die Datenbasis stammt in diesem Fall nicht vom Portalbetreiber selbst, sondern von einem anderen Anbieter.

Auf Preisvergleichsseiten kann der Verbraucher mit geringem Aufwand Online-Händler auflisten lassen, die das Produkt anbieten, für das er sich interessiert. Er hat dann die Möglichkeit, die Angebote bezüglich der Preise zu vergleichen und erhält oft sogar über den Preis hinausgehende Informationen, etwa Kommentare zum Produkt selbst. Preissuchmaschinen bieten Internetnutzern deshalb einen großen Mehrwert, denn vor den Zeiten des Online-Handels konnten Preise nicht so unkompliziert und umfassend verglichen werden.

Für Händler haben die Werbemöglichkeiten über solche Preissuchen mittlerweile einen sehr hohen Stellenwert, weil viele Verbraucher sich stark am Preis orientieren. Aus diesem Grund werden Preisvergleichsportale auch akribisch von den einzelnen Wettbewerbern beobachtet, und bei Unstimmigkeiten wehren sich diese gegen andere Anbieter. Das wiederum ist ganz zum Vorteil des Verbrauchers, denn der kann sich auf immer genauere und transparentere Angaben verlassen.

Auf der nächsten Seite zeigen wir Ihnen, was bei Preissuchmaschinen alles falsch laufen kann.

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