Aufbruch Bayern
Staatskanzlei Bayern startet umstrittenes Online-Spiel als Image-Kampagne
In einem Online-Spiel will die Staatskanzlei Bayern Jugendlichen die Zukunftskampagne „Aufbruch Bayern“ näher bringen. Das Projekt erntet in Netz größtenteils jedoch nur Spott.
Um jungen Wählern die Zukunftskampagne „Aufbruch Bayern“ näher zu bringen, hat die Staatskanzlei Bayern ein eigenes Online-Spiel in Auftrag gegeben. Das 100.000 Euro Projekt eines Kölner Software-Entwicklers ging in dieser Woche online, kommt bei der Zielgruppe jedoch bei weitem nicht so gut an, wie erhofft.
„Aufbruch Bayern – Das Spiel“ erinnert im weitesten Sinne an ein Adventure, zu dessen Beginn das Geschlecht der Spielfigur ausgewählt werden kann. Anschließend geht es mit diesem auf die Reise durch eine recht detailarme Welt, in der der Spieler immer wieder auf eine sexy Version der Bavaria trifft. Die in Blau-Weiß gehüllte Blondine wartet in regelmäßigen Abständen mit Fragen zum Freistaat auf, die es richtig zu beantworten gilt. Des weiteren offeriert Bavaria Infos rund um Bayern, die teilweise jedoch nur als wohlwollende Prognosen, denn als handfeste Details auszulegen sind. So ist beispielsweise die Angabe, dass das dritte Kindergartenjahr in Bayern kostenfrei sei, nur bedingt richtig.
Das Spielprinzip sowie die Idee eine Zukunftskampagne als Online-Spiel zu vermarkten kommt aber vor allem bei der Zielgruppe nicht so gut an wie erhofft. So erntet das Projekt in zahlreichen Internet-Foren nur Spott und wird als „peinlich“ oder gar „billig“ bezeichnet.

13.09.12
Jetzt ist es doch ein "Killerspiel" geworden. Es killt die Spiellust.
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13.09.12
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13.09.12
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13.09.12
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14.09.12
Das die Zielgruppe, hauptsächlich wohl Jugendliche unter 18 Jahren, mit dem Spiel nichts anfangen können und nur Hohn und Spott erntet, ist nicht weiter verwunderlich, sind diese armen Menschen doch der rot-grünen Schulpropaganda unterworfen. Hier gilt Bayern als Staatsfeind Nummer 1, was hauptsächlich am wirtschaftlichen Erfolg des Bundeslandes liegt.
Das Bayern durch den Länderfinanzausgleich Pleitestaaten wie (fast) den gesamten Osten der Republik und historische Komplettversager wie Bremen mitfinanziert (unter anderem auch die Schulen und die (kostenlosen) Universitäten), wird in den Schulen selten bis garnicht erwähnt und die Jugendlichen und die Schülerschaft sind inzwischen so verblödet, daß sie nicht in der Lasge sind, sich diese Informationen selbst zu erarbeiten.
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14.09.12
Konkret: das Spiel krankt daran, dass ein banales Gameplay mit für die Unterhaltung viel zu ernsten, nicht adhoc verifizierbaren und der Lebenswirklichkeit der Jugendlichen fernen Informationen verknüpft wird. Da fragt sich doch selbst ein 14-jähriger, welche Politgröße sich gerade wieder durch Anbiederung feiern lassen möchte. Die 100.000 € für die Spielentwicklung hätte man besser in die Jugendarbeit vor Ort gesteckt, aber dann wären die Sozialpädagogen diejenigen, die die meiste Aufmerksamkeit erfahren würden.
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14.09.12
Was soll denn rot-grüne Schulpropaganda sein und wo soll die herkommen?
Ist das aktuelle Spiel keine Propaganda?
Als massenweise Kohle im Länderausgleich Richtung Bayern geflossen ist, hat sich Bayern nicht über diese solidarische Einrichtung beschwert.
Erst nehmen, und wenn's einem dann gut geht, die Tür zuschlagen wollen. Astrein!
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14.09.12
Das wurde in NRW entwickelt. Wieso nicht im viel gepriesenen Wirtschaftsstandort Bayern?
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14.09.12
Weil es dann nur Bayern kapieren würden!
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14.09.12
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14.09.12
Hat das Oktoberfest schon begonnen?
Das wird der Kultusminister Spaenle (CSU) gar nicht gerne hören, dass er "rot-grüne Schulpropaganda" betreibt. :D
Nur so nebenbei: Ich wohne in NRW. Hier gibt es wirklich eine, ach, wie furchtbar, grüne Kultusministerin. Trotzdem können die meisten Jugendlichen, mit denen ich so zu tun habe, mühelos zwischen "das" und "dass" unterscheiden.
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14.09.12
Möchte da wohl jemand dass Bayern ein Königreich mit Herrschersitz in Neuschwanstein wird?
Gruss
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14.09.12
Und zwar absolut. :D
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14.09.12
Ach nö komm!
Nachher geht euer König Seehofer auch in den See und dann seit ihr am Boden zerstört.
Das kamm man guten Gewissens nicht verantworten. :D
Gruss
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14.09.12
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14.09.12
Sieht doch gleich viel besser aus.
Grüße aus Bayern!
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14.09.12
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14.09.12
Ist schon was dran :
68'er → ANTI-Mathe, -Naturwissenschaft, -Technik → Rot-Grün → ANTI-Mathe, -Naturwissenschaft, -Technik wird verwirklicht → Verblödung ....
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14.09.12
Du zitierst falsch! ;)
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14.09.12
Was anderes war doch auch nicht zu erwarten, man wer denkt sich so etwas bloß aus?
Gruß kingjon
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14.09.12
Chrischan74 scheint aus dem gleichen Hinterzimmer zu sein und kontrolliert, ob platte Vorurteile immer noch so toll ankommen, wie in früheren Zeiten.
Wie auch immer, beides totale Nullnummern.
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14.09.12
Was heißt hier astrein, als Bayern Nehmer war, hat es was draus gemacht, so schaut's aus. Somit kann Bayern seit Jahrzehnten Geberland sein. Also was machen die anderen, v.a. das notorische... mit dem Bekommenen?
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14.09.12
Ihr glaubt also wirklich, dass dieses PC-Spielchen unter die Leute gebracht wird, weil Bayern derzeit beim Länderfinanzausgleich draufzahlt? :grübel:
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14.09.12
Erstaunlich, für jedes Game - und sei es noch so langweilig, wie Golf oder Landwirtschaft - gibt es ein Gameplay in der Tube, aber von diesem ausschließlich vom Vertreiber!
Sollte es tatsächlich keinen Gamer geben der etwas von diesem "tollen Game" online stellt, warum braucht man sich eigentlich nicht zu fragen.... ;)
Gruß kingjon
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15.09.12
Soll das heißen, dass es i.O. ist, 30 Jahre lang Asche abzusaugen, aber nicht 60 Jahre lang? Ich sehe da keinen prinzipiellen Unterschied.
Wer legt fest, wie lang das Nehmen i.O. ist?
Abgesehen davon hat jedes Bundesland andere Voraussetzungen. Dass Bayern zufällig so erfolgreiche Buden wie BMW und Audi hat, dafür können die nix.
Und wenn sich in jüngerer Zeit große Unternehmen in BY niedergelassen haben, dann liegt das zu einem großen Teil an Subventionen. Oder anders gesagt: Mit dem Geld, was BY von anderen Ländern bekommen hat, hat es Unternehmen Geschenke gemacht, sodass diese Unternehmen nicht in anderen Ländern für Arbeitsplätze sorgen können.
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15.09.12
Der Punkt ist das Nehmerländer die wenig Kohle haben Kindergärten und Schulen nur mit fremden Geld kostenlosen anbieten können.
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