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Auf jedem 4. Mobilgerät liegen intime Fotos

27.02.2013 | 12:33 Uhr |

Jeder vierte Smartphone- oder Tablet-Besitzer bewahrt intime Fotos auf seinen mobilen Geräten auf. Im Verlustfall drohen peinliche Enthüllungen. Das scheint viele Anwender aber nicht zu stören.

Jeder vierte befragte Nutzer mobiler Geräte bewahrt intime Fotos oder Videos auf seinem Smartphone oder Tablet auf. Überdies sind sich 70 Prozent der Verbraucher nicht über Sicherheits-Funktionen bewusst, mit denen solche persönlichen Daten im Notfall auch aus der Ferne gelöscht werden können.

Dies zeigt die aktuelle weltweite Mobility-Studie, die das Sicherheitsunternehmen AVG zum Mobile World Congress 2013 vorgestellt hat. Dazu befragte AVG 5107 Smartphone-Anwender in Großbritannien, USA, Frankreich, Deutschland und Brasilien zu ihrem Nutzerverhalten.
 
Kurios: Zwar schöpfen die Smartphone-Besitzer die fotografischen und videotechnischen Möglichkeiten auf ihren mobilen Geräten oft voll aus. Und speichern und transportieren wie erwähnt Fotos auf ihren Smartphones, die besser nicht in fremde Hände geraten sollten. Doch gleichzeitig machen viele der befragten Smartphone-Nutzer weder Online-Banking (38 Prozent) noch Online-Einkäufe (35 Prozent) vom Smartphone aus, weil sie Sicherheitsbedenken haben. Dieses unterschiedliche Sicherheitsverhalten passt eigentlich nicht zusammen.
 
Weitere Ergebnisse der Studie: Fast 50 Prozent der Smartphone-Nutzer glauben, dass mobile Geräte nicht so sicher und zuverlässig sind wie Computer oder Notebooks. Dementsprechend ziehen nur 36 Prozent der Verbraucher in Betracht, ihren Kontostand per Smartphone zu überprüfen, während 78 Prozent ihre Kontoinformationen über den PC abrufen.

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