05.04.2011, 14:41

Frank Ziemann

Auf dem Prüfstand

G Data Internet Security 2012 im Test

Der Bochumer Software-Hersteller G Data hat auf der CeBIT die Generation 2012 seiner Sicherheitsprodukte Antivirus und Internet Security vorgestellt. Im Test müssen sie zeigen, was sie leisten können.
Das Sicherheitsunternehmen G Data aus Bochum bringt mit G Data Antivirus 2012 und G Data Internet Security 2012 seine neueste Produktgeneration auf den Markt. Die auf der CeBIT vorgestellten Sicherheitslösungen haben im Magdeburger Testlabor von AV-Test unter Windows 7 (SP1, 32 und 64 Bit) und XP (SP3, 32 Bit) gute bis sehr Ergebnisse erzielt.
Die Erkennung der 3216 Schädlinge aus der aktuellen Wildlist-Sammlung hat G Data 2012 vor keine Probleme gestellt, alle sind erkannt worden. Die umfangreichere Auswahl aus mehr als 145.000 recht aktuellen Schädlingen aller Art hat G Data zu 99,74 Prozent erkannt. Das ist ein sehr gutes Resultat – der Durchschnitt aller im März getesteten Produkte liegt nur bei 97,71 Prozent.
Beim Desinfektionstest kommen 21 Schädlinge aus der Wildlist zum Einsatz, die es gilt auf einem verseuchten PC zu finden und zu entfernen. Hiervon hat G Data 2012 19 (90,5 Prozent) entdeckt und 16 deaktiviert. Allerdings sind in den meisten Fällen verwaiste Registry-Einträge sowie inaktive Komponenten zurück geblieben. Nur in sechs Fällen ist die Beseitigung vollständig gelungen. Dieses Ergebnis liegt unter dem Industriedurchschnitt.
Beim Aufspüren aktiver (also auf einem PC installierter) Rootkits kann G Data zwar mit 100 Prozent Erkennung glänzen, hat jedoch nur 16 von 25 Rootkits (64 Prozent) beseitigen können. In einigen Fällen sind ungefährliche Reste zurück geblieben. Damit schneidet G Data 2012 hier besser ab als der Durchschnitt (56 Prozent Beseitigung). Dieser Test ist auf die 32-Bit-Versionen beschränkt, da die Rootkits unter Windows 7 64 Bit nicht funktionieren.
Im dynamischen Erkennungstest werden schädliche Web-Seiten, die Malware einschleusen, im Browser aufgerufen. In 20 von 25 Fällen hat G Data 2012 die Gefahr erkannt und eine Warnmeldung angezeigt. In 16 Fällen hat es die Infektion auch verhindern können. Diese Werte entsprechen genau dem Industriedurchschnitt.
Eine Gegenprobe mit mehr als 250.000 harmlosen Dateien hat keine Fehlalarme hervor gebracht. Die Scan-Geschwindigkeit der G-Data-Software ist trotz zweier Scan-Module unterschiedlicher Hersteller hoch genug. Nach einem ersten Durchlauf (Komplett-Scan) sind nachfolgende Scans deutlich schneller, da bereits geprüfte, nicht veränderte Dateien nicht erneut komplett geprüft werden.
Außer beim Desinfektionstest hat die Generation 2012 der G-Data-Lösungen gute bis sehr gute Ergebnisse erzielt. Ein solcher Kurztest kann allerdings nur einen Ausschnitt der Schutzwirkung umfangreicher Sicherheitslösungen abbilden.
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