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Auch ein vergeblicher Anruf eines Handys kann Geld kosten

Auch wenn niemand abhebt, kann der Anruf einer Handy-Nummer Geld kosten.

Ein Anruf auf dem Handy kann auch dann Geld kosten, wenn niemand abhebt. Die Netzbetreiber Vodafone, O2 und T- Mobile schicken ihren Kunden dann, wenn das Handy ausgeschaltet ist oder kein Netz hat und auch keine Mobilbox eingeschaltet ist, eine SMS mit dem Hinweis auf den vergeblichen Anrufer und dessen Nummer. Dafür müssen die Anrufer bei Vodafone und O2 bezahlen. Über dieses Verfahren liegen der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg in Stuttgart Beschwerden vor. Die Verbraucherschützer raten dazu, die Gebühr nicht zu zahlen. Nach ihrer Ansicht besteht schließlich kein gültiger Vertrag zwischen dem Anrufer und dem Netzbetreiber.

Grundsätzlich fallen Vodafone und O2 zufolge die Kosten für eine Tarifeinheit an. Die Höhe hängt dann davon ab, ob der Anruf von einem Festnetzanschluss oder einem Handy ausgeht und welcher Tarif gilt. Verhindern kann die Kosten nur der Handynutzer, indem er den Service beim Netzbetreiber abbestellt. Der Anrufer kann dagegen nichts tun: Springt die Ansage an, dass der Angerufene nicht erreichbar ist, aber unterrichtet wird, wird ihm eine Tarifeinheit berechnet.

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