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Auch Viren: Sex sells

01.12.2000 | 12:09 Uhr |

"Die Leute sollten anfangen mit ihrem Kopf zu denken, anstatt mit ihrer Hose" empfiehlt ein Antivirenspezialist. Denn viele Computerviren verbergen sich hinter vermeintlichen Sex-Fotos.

Obwohl Skriptviren wie Loveletter (I love you) oder der Kakworm nur ungefähr sechs Prozent aller Viren ausmachen, infizieren sie die meisten Systeme, wie "The Register" jetzt berichtet. Dabei könnte man sich ganz einfach gegen diese kleinen Plagegeister schützen. Denn Skriptviren tauchen als Mail -Anhang auf, der (meist) vom Benutzer geöffnet werden muss.

Wieso klicken aber so viele Anwender auf das Attachment, obwohl sie sich der damit verbundenen Gefahren bewusst sein sollten? Eine der wirkungsvollsten Methoden, Anwender zum Öffnen der Mail-Anhänge zu bewegen, besteht darin, ihnen Sex-Inhalte vorzugaukeln. Graham Cluley, Chefberater bei der Antivirenfirma Sophos, bringt es auf den Punkt: "Die Leute sollten anfangen mit ihrem Kopf zu denken, anstatt mit ihrer Hose".

Am Bekanntesten Skriptviren und Makroviren, obwohl sie weniger als 17 Prozent aller Infektionen verursachen. Dies liegt vermutlich am weit verbreiteten Misstrauen gegenüber allen Word-Dateianhängen, in denen die Anwender oft einen Virus vermuten.

Die wichtigsten Maßnahmen gegen Viren sind die ständige Aktualisierung der benutzten Scanner und die Installation aller erforderlichen Patches (siehe Glossar), um Sicherheitslücken zu schließen. (PC-WELT, 01.12.2000, hc)

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