143182

Auch Microsoft macht Verlust - in Teilbereichen

18.11.2002 | 11:58 Uhr |

Microsoft meldet Gewinne am laufenden Band. Doch das gilt nicht für alle Unternehmensbereiche. Allein die Home and Entertainment Division, zu der auch die Xbox gehört, verursachte im dritten Quartal 2002 177 Millionen Dollar Verlust. Aber die Einnahmen aus dem Windows- und Officegeschäft machen Microsoft trotzdem zu einem Goldesel.

Microsoft meldet Gewinne am laufenden Band. Doch das gilt nicht für alle Unternehmensbereiche. Allein die Home and Entertainment Division, zu der auch die Xbox gehört, verursachte im dritten Quartal 2002 177 Millionen Dollar Verlust, wie unser Schwestermagazin Computerpartner berichtet.

Microsoft hat in einer Anstragsstellung bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC erstmals in der Firmengeschichte die einzelnen Geschäftsbereiche getrennt ausgewiesen. Vier der sieben Betätigungsfelder waren im dritten Quartal (Q3) laut dem Dokument bei der SEC unprofitabel. Die Ergebnisse basieren auf den internen Bilanzierungsmethoden, die sich von den öffentlich in den Bilanzen verwendeten unterscheiden.

Vor allem der exzessive Preiskampf mit Nintendo und Sony im Markt für Spielekonsolen kostet die Gates-Company eine Stange Geld: Die Home and Entertainment Division, zu der die Xbox gehört, schrieb im dritten Quartal einen operativen Verlust von 177 Millionen Dollar bei einem Umsatz von 505 Millionen Dollar.

Auch der der neue Geschäftsbereich Business Solutions, der Navision und Great Plains umfasst, weist einen Verlust von 68 Millionen Dollar bei einem Umsatz von 107 Millionen Dollar. Die Internet-Operationen, zusammengefasst unter MSN, wiesen einen Fehlbetrag von 97 Millionen Dollar aus, während die CE/Mobility Divison, die beispielsweise Software für Handhelds herstellt, 33 Millionen Dollar verlor.

0 Kommentare zu diesem Artikel
143182